Welche Vision haben Sie für Ihre Karriere? Was möchten Sie am Ende Ihres Berufslebens erreicht haben?
Wir gehen unsere Berufstätigkeit mit den unterschiedlichsten Perspektiven und Zielen an. Für manche steht das Geld im Vordergrund, sie wollen so lange wie möglich so viel wie möglich verdienen. Andere können es kaum erwarten, endlich in Rente zu gehen.
Manche Menschen möchten sich beruflich weiterentwickeln, die Karriereleiter erklimmen oder ein erfolgreiches Unternehmen gründen und führen. Sie wollen Erfolg und Anerkennung. Andere wiederum arbeiten, weil es ihnen echte Freude bereitet und sie mit Zufriedenheit erfüllt, wie es in Prediger 5,18 beschrieben wird: „Wenn Gott einen Menschen reich und wohlhabend werden lässt und ihm auch noch Freude dabei schenkt, dann kann der Mensch es dankbar annehmen und die Früchte seiner Arbeit genießen. Denn das ist ein Geschenk Gottes!“
Entwickeln Sie einen Plan, um Ihre beruflichen Ziele zu erreichen. Doch was wird bleiben? Diese Frage hat sich Patrick Morley gestellt, ein prominenter Autor und Redner. Vor einiger Zeit fand ich ein Zitat von ihm in den sozialen Medien: „Heute Morgen versuchte ich mich an den Namen eines enorm erfolgreichen Geschäftsmannes und legendären Philanthropen in Tampa, Florida, zu erinnern… Sein Name war ständig in den Nachrichten. Er war eine echte Berühmtheit, doch schon 10 Jahre, nachdem ich seinen Namen zuletzt gehört hatte, fiel mir sein Name nicht mehr ein. Und so geht es vielen Berühmtheiten.“
Auch ich erinnere mich nicht mehr an den Namen dieses Mannes. Er hat seine finanziellen Ressourcen und seinen Einfluss eingesetzt, um viel Gutes zu tun, doch Ruhm und Beliebtheit sind flüchtig. Ob wir beliebte Entertainer, begabte Musiker, prominente Manager, gefeierte Chirurgen, bekannte Rechtsanwälte oder talentierte Sportler sind, unsere Zeit im Rampenlicht ist endlich und wir werden durch andere Menschen ersetzt. Die Frage, die Morley stellte, lautete also: Wer erinnert sich 10 Jahre nach unserem Tod noch an unseren Namen? Eine sehr gute Frage, um in unserem Leben die Prioritäten richtig zu setzen!
Gott rief die Nation Israel durch den Propheten Jesaja zur Reue. Obwohl die Israeliten häufig stur und ungehorsam waren, vergaß der Herr niemals Sein Bundesversprechen. Durch den Propheten sagte Er: „Hab keine Angst, Israel, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du gehörst zu mir…. So viel bist du mir wert, dass ich Menschen und ganze Völker aufgebe, um dich am Leben zu erhalten. Diesen hohen Preis bezahle ich, weil ich dich liebe.“ (Jes. 43,1-4).
Wir sollten niemals vergessen, dass Gott uns dazu berufen hat, Ihm zu dienen und an Seinem Plan für die Ewigkeit teilzuhaben. Es gibt keine bessere Investition als das Engagement für andere Menschen, indem wir sie zu Jesus führen und ihnen helfen, im Glauben zu wachsen, so dass sie wiederum andere lehren. Wie Apostel Paulus seinen Schützling Timotheus ermahnte: „Was du von mir in Gegenwart vieler Zeugen gehört hast, das gib jetzt an zuverlässige Christen weiter, die fähig sind, auch andere im Glauben zu unterweisen.“ (Tim. 2,2).
Copyright 2026 Robert J. Tamasy ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher. Er bloggt alle 14 Tage unter www.bobtamasy.blogspot.com.
Übersetzung: Susanne Nebeling-Ludwar, Tübingen: S.Ludwar@gmx.de
Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.