Zwei Perspektiven auf Erfolg (Ken Korkow)

22.01.2024

Möchten Sie auf der Welt Erfolg haben? Es gibt eine große Zahl an möglichen Ansätzen, dieses Ziel zu erreichen, doch eine der besten besteht darin, sich auf Führung zu fokussieren. Finden Sie heraus, wie Sie andere Menschen dazu bekommen, das zu machen, was Sie wollen. Diese machen dann die Arbeit, während Sie sich im Erfolg sonnen.

Doch was, wenn Sie stattdessen vor Gott erfolgreich sein wollen? Wie können Sie das erreichen? Dann sollten Sie sich auf „Nachfolge“ fokussieren und lernen, ein besserer  Diener zu werden. Anstatt die Menschen zur Erreichung Ihrer Ziele zu benutzen, streben Sie dann danach, ihnen zu dienen und zu helfen, ihre Ziele zu erreichen.

Wenn Sie Menschen effektiv führen wollen, finden Sie zahlreiche Bücher dazu. Dasselbe trifft auf Seminare und Konferenzen zu, auch hier gibt es eine schier endlose Auswahl.

Dagegen gibt es ein Buch, das die sofortige wie ewige Bedeutung eines dienenden Nachfolgers aufzeigt und lehrt, die Bibel. In ihr finden wir viele Geschichten von Menschen, die zu „Influencern“ wurden, indem sie anderen auf selbstlose Art und Weise dienten.

Wir finden kein besseres Beispiel als Jesus Christus, der erklärte: „Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen. Er kam, um zu dienen  nd sein Leben als Lösegeld hinzugeben, damit viele Menschen aus der Gewalt des Bösen befreit werden.“ (Mk 10,45). Wie machte Er das? Er vollbrachte Wunder der  örperlichen Heilung, speiste Menschenmassen und erweckte bei verschiedenen Gelegenheiten sogar Menschen vom Tod. Sein irdisches Leben war geprägt vom Geben, nicht vom Empfangen.

Doch Jesus‘ größte Tat bestand darin, bereitwillig am Kreuz zu sterben, um die Strafe für die Sünden der Menschheit auf sich zu nehmen. „Gott aber beweist uns seine große Liebe gerade dadurch, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren.“ (Röm 5,8). Aus menschlicher Sicht schien Jesus‘ „ultimatives Opfer“ ein Versagen, doch aus ewiger Sicht war es der erfolgreichste Moment aller Zeiten.

Als Geschäftsleute wollen wir die Erfolgsformel verstehen. Wenn wir alle notwendigen „Zutaten“ verstehen, haben wir das Ergebnis unter Kontrolle, so denken wir. Manchmal funktioniert das auch, aber unser Erfolg oder Versagen hängen oft von Faktoren ab, die sich außerhalb unserer Kontrolle befinden.

Das Problem ist, dass wir endlich sind, begrenzt durch Zeit und Raum. Gott dagegen ist ewig und unbegrenzt. Seine Wege gehen weit über unsere hinaus. „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und meine Wege sind nicht eure Wege.“ (Jes 55,8). Deshalb ist das Vertrauen auf Ihn, unsere Unterwerfung unter Seinen Willen und Pläne, ein wesentliches, aber rätselhaftes Element, das sich nicht formelhaft berechnen lässt.

Welche Art von Erfolg suchen Sie? Was wir wirklich wollen, sehen wir in der Art und Weise, wie wir unsere Zeit verbringen, und darin, welchen Fokus wir setzen. Wir  müssen uns entscheiden. Heute. Und morgen. Und übermorgen. Wollen wir auf dieser Welt erfolgreich sein? Jesus sagte: „Was hat ein Mensch denn davon, wenn ihm die ganze Welt zufällt, er selbst dabei  aber seine Seele verliert?“ (Mk 8,36). Wenn wir uns erstmal entschieden haben, müssen wir mit den ewigen Konsequenzen  leben. Ein Zeichen von Reife ist die Bereitschaft, unmittelbare Befriedigung für langfristigen Gewinn zurückzustellen.

 

Ken Korkow lebt in Omaha, Nebraska, USA, wo er als Regionalleiter für die CBMC tätig ist, die die Montags
Impulse („Monday Mannas“) herausgibt. Mit freundlicher Genehmigung.
Übersetzung: Susanne Nebeling-Ludwar, tübingen: S.Ludwar@gmx.de
Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.