Wo wären wir ohne „stille Helden?“ (Robert J. Tamasy)

10.05.2021

Sie sind selten sichtbar, aber unerlässlich. Ich spreche von den Menschen, die jeden Tag im Verborgenen wirken. Sie sind „stille Helden“, weil sie selten die Anerkennung bekommen, die sie wirklich verdienen.

Jede Organisation und jedes Unternehmen hat sie, die Männer und Frauen, die sich um jedes Detail und jede Kleinigkeit kümmern, damit Projekte erfolgreich sind. Von der Konferenz bis zum Konzert könnte kein größeres Event ohne diese unbeachteten Menschen stattfinden, die sicherstellen, dass für alles gesorgt
ist.

Daran wurde ich vor Kurzem erinnert, als ich erfuhr, dass eine der treuen Menschen, die jede Woche den Montags Impuls vom Englischen in viele andere Sprachen übersetzen, verstorben ist. Über 20 Jahre lang übersetzte Anna Fulchignoni das „Monday Manna“ ins Italienische. Ihre Übersetzungen erreichten italienischsprachige Menschen in vielen Teilen der Welt. Wie viele Menschen sind wohl von ihrer unermüdlichen Arbeit berührt worden?

In seinen Anfängen 1997 war das „Monday Manna“ nur auf Englisch erhältlich und wurde per Fax verschickt. (Erinnern Sie sich  noch an diese Maschinen?). Inzwischen wird jede Ausgabe des Montags Impulses vom Englischen in über 20 verschiedene Sprachen übersetzt und per E-Mail an Leser in Europa, Afrika, Asien, Mittel- und Südamerika, Australien und sogar im Nahen Osten versandt. Die Übersetzer arbeiten im Verborgenen, nur aufgrund ihrer Hingabe zu Gott und ihres Glaubens, dass die Bibel für die heutige Arbeitswelt relevant ist.

Wir wissen es nicht genau, schätzen aber, dass gut über eine Million Menschen jeden Montag den Montags Impuls auf Spanisch,  Portugiesisch, Französisch, Deutsch, Niederländisch, Afrikaans, Chinesisch, Koreanisch, Japanisch, Polnisch, Ungarisch, Rumänisch und in anderen Sprachen erhalten. Wir danken diesen treuen Menschen für ihren Liebesdienst.

Wo sind die „stillen Helden“ an Ihrem Arbeitsplatz? Wer arbeitet im Hintergrund daran, dass Ihr Unternehmen seine Mission erfüllen kann? Vielleicht gehören Sie selber dazu. Hier einige der Dinge, die der Herr über diese Menschen sagt:

Ein anderes Maß für den Erfolg. Erfolg wird meistens aufgrund von Status, Einkommen, Ruhm und Produktivität gemessen. Doch Jesus hat eine andere Perspektive: „Ihr wisst, wie die Großen und Mächtigen dieser Welt ihre Völker unterdrücken… Aber so soll es bei euch nicht sein! Im Gegenteil: Wer groß sein will, der soll den anderen dienen…“ (Markus 10,42-43).

Anderen zu dienen ist ehrenwert. Jesus Christus erklärte, dass Seine Aufgabe während Seiner Zeit auf Erden vor allem darin bestand, anderen zu dienen. „Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen. Er kam, um zu dienen und sein Leben als Lösegeld hinzugeben, damit viele Menschen aus der Gewalt des Bösen befreit werden.“ (Markus 10,45).

Treue im Kleinen führt zu großen Erfolgen. Jesus erzählte die Parabel von drei Arbeitern, die in ihrem Dienst unterschiedlich große Sorgfalt walten ließen. Er endete damit, dass diejenigen, die alles in ihrer Macht Stehende getan hatten, belohnt wurden: „Gut gemacht, du bist ein tüchtiger und zuverlässiger Verwalter. In kleinen Dingen bist du treu gewesen, darum werde ich dir Großes anvertrauen.“ (Matthäus 25,14-30).

 

© 2021 Robert J. Tamasy ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher. Er bloggt alle 14 Tage unter www.
bobtamasy.blogspot.com.
Übersetzung: Susanne Nebeling-Ludwar, Tübingen: S.Ludwar@gmx.de
Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.
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