Sehr gute Nachrichten (Jim Mathis)

28.09.2020

Mich freuen gute Nachrichten immer, vor allem in Zeiten wie diesen, wenn alle Nachrichten herausfordernd, beunruhigend, ja sogar beängstigend sind.

Eine gute Nachricht ist, dass die Kanäle in Venedig zum ersten Mal seit Hunderten von Jahren so rein sein sollen, dass man sogar bis zum Grund sehen kann.

Weniger Verkehr führt dazu, dass die Luftqualität in größeren Städten wesentlich besser geworden ist. Die Reduzierung der Treibhausgase verlangsamt Faktoren, die laut vielen Wissenschaftlern für den Klimawandel verantwortlich sind. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass die Vögel lauter singen sollen als sonst.

Doch das COVID-19 Virus wütet weiterhin in vielen Teilen der Welt, und die Arbeitslosenzahlen sind höher als alles, was wir zu unseren Lebzeiten kennengelernt haben. Es ist beruhigend zu hören, dass diese Situation vorüber gehen wird und wir mit der Zeit zu einem „neuen Normal“ finden können.

Wir realisieren wieder, dass das, woran wir denken, zu großen Teilen bestimmt, wer wir sind, wie wir reagieren, und wie wir handeln. Unser Körper wird stark dadurch beeinflusst, was wir essen, aber unser Leben wird durch unsere Gedanken bestimmt. Deshalb rät uns die Bibel in Philipper 4,8, uns an dem zu orientieren, was wahrhaftig, vorbildlich, gerecht, redlich und liebenswert ist und einen guten Ruf hat.

Da stellt sich natürlich die Frage, woher wir wissen sollen, was wahrhaftig, vorbildlich, redlich usw. ist. Noch vor wenigen Jahren stammten die Nachrichten aus Quellen, die einander herausforderten und miteinander um Genauigkeit wetteiferten. Die Nachrichtenagenturen gaben sich größte Mühe, jede Nachricht auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Auch damals kam es schon zu Falschmeldungen, aber diese stammten aus unzuverlässigen Quellen.

Heutzutage erhalten viele von uns Informationen aus Quellen, die keine Rechenschaft ablegen, oder schlimmer noch, die eine besonders doppelzüngige Agenda haben. 70 Prozent der Informationen in den sozialen Medien sollen falsch sein.

Das ist umso alarmierender, wenn wir bedenken, dass die 30 Prozent wahren Nachrichten Aussagen beinhalten, wie sehr wir unsere Mutter lieben oder wie gut das Mittagessen war. Wenn etwas bizarr erscheint, vom allgemeinen Verständnis abweicht oder offenkundig etwas bewerben soll, sollten wir misstrauisch werden. Dinge, die redlich, liebens- oder bewundernswert sind, machen andere Menschen nicht nieder. Vorbildliches ist weder negativ noch bösartig.

Computer funktionieren aufgrund dessen, was in sie einprogrammiert wurde. Auf ähnliche Art und Weise hängen unsere Gedanken von dem ab, wie wir sie „programmieren“, von den Inhalten, mit denen wir sie füttern. Wie Sprüche 12,18 sagt: „Die Worte eines gedankenlosen Schwätzers verletzen wie Messerstiche; was ein weiser Mensch sagt, heilt und belebt.“ An anderer Stelle heißt es, „Ein freundliches Wort heilt und belebt, aber eine böse Zunge raubt jeden Mut.“ (Sprüche 15,4). Was wir sagen und was wir hören beeinflusst unser Leben sehr.

Diejenigen von uns, die schon länger auf diesem Planeten weilen, haben eine längere Perspektive. Deshalb können wir darauf vertrauen, dass es besser werden wird. Denken Sie daran, sich mit dem zu beschäftigen, was redlich, gerecht, wahrhaftig, liebenswert und vorbildlich ist. Nur so können wir überleben und gestärkt aus diesen Zeiten hervorgehen.

 

©2020. Jim Mathis besitzt in Overland Park, Kansas, ein Fotostudio und arbeitet als Fotograf und Autor.
Übersetzung: Susanne Nebeling-Ludwar, Tübingen: S.Ludwar@gmx.de
Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.
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