Mit den Schattenseiten des Lebens zurechtkommen (Jim Langley)

17.07.2023

Als Versicherungsfachmann habe ich mehr als die meisten Menschen mit dem Tod zu tun. Zur Hochzeit der Pandemie sind vier meiner Klienten dem Covid-19-Virus erlegen, und 12 Klienten sind an verschiedenen anderen Krankheiten verstorben. Einige ganz unerwartet, bei anderen ging eine längere Leidenszeit voraus.

Nie ist es leicht, dem unheimlichen Schatten des Todes ins Auge zu sehen. Bei Beerdigungen wird oft Psalm 23 gelesen, ein Psalm Davids. Schon als Junge lernte ich die sechs Verse auswendig und sie ermutigen mich angesichts widriger Umstände seit 68 Jahren, vor allem „wenn es durch dunkle Täler geht“, wie es im vierten Vers dieses kurzen Psalms beschrieben wird.

Hier der ganze Vers: „Auch wenn es durch dunkle Täler geht, fürchte ich kein Unglück, denn du, Herr, bist bei mir. Dein Hirtenstab gibt mir Schutz und Trost.“. Dieser Psalm präsentiert den guten Hirten, Jesus, der nicht zulässt, dass den Schafen, die auf Ihn hören, durch Satan, dem Bösen, Unheil geschieht.

Denjenigen, die Jesus Christus nachfolgen, wird versichert, dass der „Schatten des Todes“ wirklich nur ein Schatten ist. Als Junge hatte ich häufig Angst vor Schatten, doch mit der Zeit erkannte ich, dass Schatten harmlos sind und uns nicht schaden können, und so überwand ich meine Angst vor der Dunkelheit. Dies gilt auch für das Geschäftsleben und für jeden anderen Bereich unseres Lebens.

Schatten ist lediglich die Abwesenheit von Licht. Dies wird von Apostel Johannes in Johannes 1,1-5 bestätigt:  „Am Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott selbst. Von Anfang an war es bei Gott. Alles wurde durch das Wort geschaffen; nicht ist ohne das Wort entstanden. In ihm war das Leben, und dieses Leben war das Licht für alle Menschen. Es leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht auslöschen können.“

Seit Adam und Eva im Garten Eden von der verbotenen Frucht aßen, gibt es Dunkelheit auf dieser Welt. Diese Dunkelheit wird bleiben bis Jesus triumphierend wiederkommt. Bis dahin müssen wir mit bestimmten Schatten umgehen, die in unser Leben kommen. Aber das ist kein Grund, die Dunkelheit zu fürchten, die sie zu schaffen scheinen. Ich habe in meiner Vergangenheit extrem dunkle Momente erlebt, aber ich habe niemals die Zuversicht verloren, dass Gott mich durch die Schatten des  odes hindurchführen würde. Vielleicht haben Sie das auch erlebt.

Unser geistlicher Feind wird auf vielerlei Weise versuchen, uns die Hoffnung verlieren zu lassen. Doch dunkle Momente können zur Chance werden, näher zu Gott und Seinem Licht gezogen zu werden, wo es mit Sicherheit keine Dunkelheit mehr geben wird. Jakobus 1,2-3 insistiert: „Liebe Brüder und Schwestern! Betrachtet es als besonderen Grund zur Freude, wenn euer Glaube immer wieder hart auf die Probe gestellt wird. Ihr wisst doch, dass er durch solche Bewährungsproben fest und unerschütterlich wird.

Einige bleiben ständig in der Dunkelheit, weil sie mit der Kontrolle über Sünden und Abhängigkeiten ringen. Doch die meisten von uns erleben nur ab und zu richtig finstere Momente. Doch auch kurze Zeit in den Klauen der Finsternis kann uns das Gefühl geben, dass wir alle Hoffnung verloren haben. Im letzten Vers von Psalm 23 heißt es: „Deine Güte und Liebe begleiten mich Tag für Tag; in deinem Haus darf ich bleiben mein Leben lang.“ Ich habe 40 Jahre gebraucht, um zu verstehen, dass Gott mich genau da haben will. Ich verkünde nun gerne meine Absicht, für den Rest meiner Tage hier auf Erden in seinen ewigen, schützenden Armen zu bleiben.

Wenn Sie im Licht bleiben wollen, müssen Sie Jesus in Ihr Herz aufnehmen und Ihn bitten, es vollständig zu verwandeln und Sie so zu einem ganz besonderen Kind Gottes zu machen. So gelangen Sie von der Dunkelheit ins Licht.

 

Copyright 2023, alle Rechte vorbehalten. Jim Langley ist seit über 30 Jahren in der Versicherungsbranche tätig
und engagiert sich seit langem bei CBMC.
Auch durch sein Schreiben ermutigt er gerne andere Menschen zu einer persönlichen Beziehung zu Gott.
Übersetzung: Susanne Nebeling-Ludwar, Tübingen: S.Ludwar@gmx.de
Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.