Hoffnung in scheinbar hoffnungslosen Zeiten (Jim Langley)

24.08.2020

Zweifelsohne leben wir in sehr turbulenten Zeiten. Eine globale Pandemie, soziale Unruhen, wirtschaftliches Chaos und häufige extrem schwere Unwetter machen vielen Menschen nicht nur Sorgen, sondern hinterlassen ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit.

Wir können auf zweierlei Art und Weise auf diese Umstände reagieren: Indem wir uns der Verzweiflung hingeben, oder indem wir die Widrigkeiten annehmen und sie als Chancen begreifen, zu wachsen.Viele Menschen wissen nicht, wo sie sich hinwenden sollen, wenn alles außer Kontrolle zu geraten scheint. Manche geraten (wieder) in Süchte und Abhängigkeiten. Manche treffen sogar die tragische und unumkehrbare Entscheidung, ihre Probleme durch Suizid zu „lösen“.

Mit Bestürzung hörte ich von einem meiner Kunden, dass seine Ex-Frau Selbstmord begangen habe. Sie hatte viele Jahre lang mit einer bi-polaren Störung gekämpft. Auch wenn die Frau ihre Familie vor vielen Jahren verlassen hat, ist der Schmerz meines Kunden und seiner zwei noch nicht erwachsenen Söhne immens.

Ich kann zwar versuchen, die Familie so viel wie möglich zu unterstützen, aber oft kaum trösten. Es ist nicht das erste Mal, dass jemand aus meinem Umfeld sich den Gefühlen von Hoffnungslosigkeit hingegeben hat, ohne zu bedenken, welch drastische Auswirkungen dies auf die Angehörigen hat.

Trotz solcher Tragödien lohnt es sich meiner Auffassung nach, in scheinbar hoffnungslosen Zeiten nach Hoffnung zu suchen. Das Leben ist trotz aller Unbill kostbar. Wir alle machen im Leben schwere Phasen durch. Auch für Jesus-Nachfolger ist das Leben nicht immer einfach. Jesus sagte Seinen Jüngern: „In der Welt werdet ihr hart bedrängt, aber lasst euch nicht entmutigen: Ich habe diese Welt besiegt.“ (Johannes 16,33). Unsere Hoffnung ist, dass wir nicht von unseren Umständen abhängen, sondern von Gott, der die Kontrolle über unsere Umstände hat.

Als Geschäftsleute schauen wir immer auf das, was unter dem Strich herauskommt. Hoffnungslosigkeit ist eine Taktik Satans, der in der Bibel als Lügner und Betrüger beschrieben wird, als Feind Gottes. Sein Ziel war es schon immer, uns zu täuschen und unser Leben zu zerstören. Wer Jesus Christus als Retter und Herrn vertraut, kann sich seines ewigen Wohlergehens sicher sein. Sein Erlösungswerk, das vor ungefähr 2000 Jahren stattfand, bedeckt unsere Sünden in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die sicht- und spürbare Welt um uns herum kann uns in der Tat verzweifeln lassen. Doch in der Bibel wird uns versichert: „Darauf können wir zunächst nur hoffen und warten, obwohl wir schon gerettet sind. Hoffen aber bedeutet: noch nicht haben. Denn was einer schon hat und sieht, darauf braucht er nicht mehr zu hoffen. Hoffen wir aber auf etwas, das wir noch nicht sehen können, dann warten wir zuversichtlich darauf, dass es sich erfüllt.“ (Römer 8,24-25). In der Welt macht sich Hoffnungslosigkeit breit, biblische Hoffnung aber führt zu Zuversicht und ernsthafter, unerschütterlicher Erwartung.

 

©2020, alle Rechte vorbehalten. Jim Langley ist seit über 30 Jahren in der Versicherungsbranche tätig und engagiert sich seit langem beim CBMC.
Auch durch sein Schreiben ermutigt er gerne andere Menschen zu einer persönlichen Beziehung zu Gott.
Übersetzung: Susanne Nebeling-Ludwar, Tübingen: S.Ludwar@gmx.de
Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.
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