Gottes Willen tun (Jim Langley)

26.07.2021

Unsere Gesellschaft scheint sich in diesen Tagen ständig zu verändern. Ich selber bin zu dem Schluss gekommen, dass ich mit den vielen gesellschaftlichen Veränderungen weder Schritt halten kann noch will. Früher habe ich diese Veränderungen als unvermeidlich hingenommen. Doch als Nachfolger Jesu Christi wurde mir bewusst, dass ich viele dieser Veränderungen nicht gutheißen kann; ich strebe jetzt danach, Gottes Willen zu tun. Der Herr hat uns dazu berufen, auf Seinen Wegen zu wandeln, und nicht dazu, mit der Welt konform zu gehen.

Römer 12,1-2 ermahnt alle Gläubigen: „Weil ihr Gottes reiche Barmherzigkeit erfahren habt, fordere ich euch auf, liebe Brüder und Schwestern, euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung zu stellen. Seid ein lebendiges Opfer, das Gott dargebracht wird und ihm gefällt. Ihm auf diese Weise zu dienen ist der wahre Gottesdienst und die angemessene Antwort auf seine Liebe. Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an, sondern lasst euch von Gott verändern, damit euer ganzes Denken neu ausgerichtet wird. Nur dann könnt ihr beurteilen, was Gottes Wille ist, was gut und vollkommen ist und was ihm gefällt.“

Als junger Soldat lernte ich, Befehle von oben zu befolgen. Ordnungsstiftende Regeln sorgen in jeder Gruppe für positive Resultate. Unternehmen brauchen „Best Practices“, damit die Angestellten Leitlinien befolgen, die ihrer Firma Ehre machen und ihren Kunden angemessen dienen.

Als eifriger und begeisterter Golfer ist mir bewusst, dass auch dieses Spiel Regeln erfordert. Überall im Sport braucht es Regeln; ohne Grenzen würde das Chaos herrschen und alle würden tun, was sie gerade belieben. Ohne adäquate und angemessene Regeln gäbe es die komplette Anarchie.

Ich denke, das ist das Problem mit allen gesellschaftlichen Umbrüchen, die wir in den letzten Jahren gesehen haben. Viele Menschen machen sich ihre Regeln einfach selber und handeln so, wie es in ihren Augen richtig ist. Das war schon zu Zeiten des Alten Testaments bekannt. In Richter 2,10-11 lesen wir: „Als von seiner Generation keiner mehr lebte, gab es eine neue Generation, die den Herrn weder kannte, noch wusste, was er für Israel getan hatte. Sie taten, was dem Herrn missfiel: Sie dienten anderen Göttern…“.

An dieser Stelle soll es nicht um Schuldzuweisungen gehen, sondern um das Gegenmittel zu dieser zunehmenden geistlichen Pandemie. Wenn wir durch Jesus Christus eine persönliche Beziehung zu unserem Himmlischen Vater haben, dann lebt auch der Heilige Geist in uns. Wir sollten den Herrn bitten, uns mit Seinem Geist zu füllen, damit wir angemessen handeln und Gottes Botschaft von Frieden und Hoffnung so verkündigen, dass die Herzen der Menschen um uns herum davon durchdrungen werden.

In diesem Kontext denke ich an die Worte des Apostels Paulus in Kolosser 3,15-17: „Und der Friede, den Christus schenkt, soll euer ganzes Leben bestimmen. Gott hat euch dazu berufen, in Frieden miteinander zu leben; ihr gehört ja alle zu dem einen Leib von Christus. Dankt Gott dafür! Lasst die Botschaft von Christus ihren ganzen Reichtum bei euch entfalten. Unterweist und ermahnt euch gegenseitig mit aller Weisheit und dankt Gott von ganzem Herzen mit Psalmen, Lobgesängen und Liedern, die euch Gottes Geist schenkt. Ihr habt doch Gottes Gnade erfahren! All euer Tun – euer Reden wie euer Handeln – soll zeigen, dass Jesus euer Herr ist. Weil ihr mit ihm verbunden seid, könnt ihr Gott, dem Vater, für alles danken.“

Wir müssen an dem festhalten, was wir als wahr und richtig erkannt haben, weise und fest in der Gnade stehen, die uns von unserem Herrn zuteil wird. Dann können wir um Heilung und Wiederherstellung unserer Gesellschaft und einzelner Menschen beten, auch für diejenigen, die uns jeden Tag an unserem Arbeitsplatz begegnen.

 

 

©2021, alle Rechte vorbehalten. Jim Langley ist seit über 30 Jahren in der Versicherungsbranche tätig und
engagiert sich seit langem bei CBMC. Auch durch sein Schreiben ermutigt er gerne andere Menschen zu
einer persönlichen Beziehung zu Gott.
Übersetzung: Susanne Nebeling-Ludwar, Tübingen: S.Ludwar@gmx.de
Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.
CBMC InternatIonal: Jim Firnstahl, President. Tel.: +1 402 431 0002 – Fax: +1 402 431 1749 Address: 1065 n. 115th
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Internet: www.cbmcint.org (IVCG-Manna Nr. 926/ 30. KW 2021)