Furcht mit Vertrauen überwinden (Jim Langley)

08.03.2021

Ist Ihnen auch schon aufgefallen, wie einfach es ist, sich in diesen Tagen auf die Herausforderungen und Kämpfe zu konzentrieren, von denen wir umgeben sind? Traurig nehmen wir die beschränkten Möglichkeiten wahr, Umgang mit unseren Mitmenschen zu pflegen, und versuchen, unseren normalen Lebensstil fortzuführen, worüber viele von uns den Sinn für die Realität verloren haben. Stattdessen empfehle ich, der Furcht ins Auge zu sehen und uns auf das Vertrauen zu konzentrieren!


Das erscheint vielen als drastischer Schritt, für mich funktioniert es aber. Diese beunruhigenden Zeiten erfordern drastische Maßnahmen, wenn wir die neue Realität überleben wollen. So vieles erscheint außer Kontrolle; leicht werden wir von den Wellen der Unsicherheit überrollt.

Als Inhaber eines sogenannten systemrelevanten Unternehmens war es gut, nicht nur sechs Tage pro Woche im Büro zu verbringen, sondern auch über Telefon, E-Mail und Zoom den Kontakt zu den Kunden zu halten. Meine Kunden brauchen mich und ich brauche sie. Da wir alle mit der anhaltenden Krise zu kämpfen haben, konnte ich viele ermutigen.

Dies erinnert mich an eine bekannte Erzählung in der Bibel, Matthäus 14,22-36, in der Jesus Seine Jünger auf die andere Seite des Sees schickt, während Er alleine auf einen Berg steigt, um zu beten. Es war der Abend, nachdem Er 5.000 Menschen mit nur fünf Broten und zwei Fischen versorgt hatte. Früh am nächsten Morgen begegnete Jesus Seinen Jüngern auf sehr ungewöhnliche Art und Weise: Er lief auf dem Wasser. Als sie ihn erblickten, waren Seine Nachfolger zunächst voller Furcht und schrien vor Angst, da sie dachten, dass es ein Geist sei.

„Aber Jesus sprach sie sofort an: Habt keine Angst! Ich bin es doch, fürchtet euch nicht! Da rief Petrus: Herr, wenn du es wirklich bist, dann befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen. Komm her!, antwortete Jesus. Petrus stieg aus dem Boot und ging Jesus auf dem Wasser entgegen. Kaum war er bei ihm, da merkte Petrus, wie heftig der Sturm um sie tobte. Er erschrak, und im selben Augenblick begann er zu sinken. Herr, hilf mir!, schrie er. Sofort streckte Jesus ihm die Hand entgegen, hielt ihn fest und sagte: Vertraust du mir so wenig, Petrus? Warum hast du gezweifelt? Sie stiegen ins Boot, und der Sturm legte sich.“ (Matthäus 14,27-32).

Wie Petrus können wir in Depressionen und Verzweiflung versinken, wenn wir uns zu sehr auf die Turbulenzen um uns herum konzentrieren. Doch als Petrus zu sinken begann, rief er schnell: „Herr, hilf mir!“ Und genau das tat Jesus. Er streckte Petrus die Hand entgegen und rettete ihn aus den Wellen. Petrus wusste, dass er unbedingt Hilfe brauchte, um nicht zu ertrinken. Jesus wartet auch auf unsere Hilferufe.

Psalm 46 beginnt mit den Worten: „Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, ein bewährter Helfer in Zeiten der Not. Darum fürchten wir uns nicht, selbst wenn die Erde erbebt, die Berge wanken und in den Tiefen des Meeres versinken. Auch dann nicht, wenn die Wogen tosen und schäumen und die Berge von ihrem Wüten erschüttert werden.“

Die Psalmen sind voller Zusagen, dass der Herr in unseren Nöten da sein wird. In 1. Petrus 5,6-7 finden wir folgende Worte: „Deshalb beugt euch unter Gottes mächtige Hand. Dann wird Gott euch aufrichten, wenn seine Zeit da ist. Ladet alle eure Sorgen bei Gott ab, denn er sorgt für euch.“

Petrus wusste aus erster Hand, dass sein Herr ihm in der Not aufhelfen würde. Jesus ist für alle da, die Ihm vertrauen. Wenn Ihnen das schwerfällt, machen Sie bitte in diesen schweren Zeiten einen mutigen Glaubensschritt in Seine Arme. Gestehen Sie sich Ihre Sünden ein, willigen Sie ein, sich von Ihren Sünden abzuwenden, und bitten Sie Ihn, Sie in Seine Familie der Gläubigen aufzunehmen. Dann können Sie der Furcht ins Auge sehen und sich auf das Vertrauen konzentrieren!

 

 

©2021, alle Rechte vorbehalten. Jim Langley ist seit über 30 Jahren in der Versicherungsbranche tätig und
engagiert sich seit langem bei CBMC. Auch durch sein Schreiben ermutigt er gerne andere Menschen zu
einer persönlichen Beziehung zu Gott.
Übersetzung: Susanne Nebeling-Ludwar, Tübingen: S.Ludwar@gmx.de
Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.
CBMC InternatIonal: Jim Firnstahl, President. Tel.: +1 402 431 0002 – Fax: +1 402 431 1749 Address: 1065 n. 115th
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Internet: www.cbmcint.org (IVCG-Manna Nr. 906/ 10. KW 2021)