Das ewige Spiel spielen (Rick Boxx)

05.07.2021

In seinem Buch „Das unendliche Spiel“ meint der Autor Simon Sinek, dass die Geschäftswelt schon zu lange das spielen würde, was er ein „endliches Spiel“ nennt. Wenn Geschäftsleute nur von Quartal zu Quartal oder von Geschäftsjahr zu Geschäftsjahr denken, würden sie nach dem Endlichen streben statt nach einem beständigen Ziel.

Nach Sineks Ansicht sollten Geschäftsleute eine „gerechte Sache“ verfolgen. Wenn wir weniger auf Gewinne als auf das größere Ziel unserer Geschäfte bedacht sind, würde das die Art und Weise verändern, wie wir Entscheidungen treffen. Er ist
der Meinung, dass es auch in einer sich ständig verändernden Geschäftswelt um mehr gehen sollte als darum, Aktionäre zufrieden zu stellen. Dadurch soll nicht gesagt werden, dass Gewinne unwichtig seien. Ohne Frage brauchen wir diese, um unser Geschäft aufrechtzuerhalten. Doch für Jesus-Nachfolger sollte das „unendliche Spiel“ vor allem ein Ziel haben: Gott zu ehren. Wenn wir ausschließlich auf Profit aus sind, verpassen wir vielleicht das Beste.

Die Bibel hat viel dazu zu sagen. Hier einige Beispiele, die sich leicht in die Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts übertragen lassen:

Gottes Absichten machen Sinn. In Psalm 139,14 heißt es, dass wir „wunderbar und einzigartig gemacht“ sind. Deshalb tun wir gut daran, nach Gottes Absichten für uns und unsere Arbeit zu fragen. „Was wir jetzt sind, ist allein Gottes Werk.
Er hat uns durch Jesus Christus neu geschaffen, um Gutes zu tun. Damit erfüllen wir nun, was Gott schon im Voraus für uns vorbereitet hat.“ (Epheser 2,10).

Es macht Sinn, die Gebrauchsanleitung zu Rate zu ziehen. Wenn wir ein Produkt kaufen, erhalten wir häufig eine Gebrauchsanleitung dazu. Die Bibel ist Gottes Gebrauchsanleitung dafür, wie wir leben und arbeiten sollen. „Denn die ganze Heilige Schrift ist von Gott eingegeben. Sie soll uns unterweisen; sie hilft uns, unsere Schuld einzusehen, wieder auf den richtigen Weg zu kommen und so zu leben, wie es Gott gefällt. So werden wir reife Christen und als Gottes Diener
fähig, in jeder Beziehung Gutes zu tun.“ (2. Timotheus 3,16-17).

Es macht Sinn, nach dem höchsten Gewinn zu streben. Profit kommt und geht; in manchen Jahren bleibt mehr hängen als in anderen. Aber wenn Sie wüssten, wo am meisten Gewinn zu machen ist, wäre es dann nicht naheliegend,
diesen anzustreben? „Denkt bei allem daran, dass ihr letztlich für ihn und nicht für die Menschen arbeitet. Als Lohn dafür wird er euch das Erbe geben, das er versprochen hat. Das wisst ihr ja. Denn Jesus Christus ist euer wahrer Herr!“ (Kolosser 3,23-24).

Es macht Sinn, die richtige Perspektive im Blick zu behalten. Viele Menschen investieren das Meiste ihrer Zeit, Energie und Ressourcen auf der Suche nach Dingen, die flüchtig sind. Dann fragen sie sich irgendwann: „War das schon alles?“ Besser wir konzentrieren uns auf das, was wir wirklich nicht verlieren wollen. „Was hat ein Mensch denn davon, wenn ihm die ganze Welt zufällt, er dabei aber sich selbst verliert oder Schaden nimmt?“ (Lukas 9,25).

Was die Bibel uns lehrt, ist, dass wir nur gewinnen können, wenn wir nach göttlichem, ewigen Lohn streben. Deshalb macht es Sinn, nicht nach Profiten, sondern nach der Ewigkeit zu fragen.

 

 

 

Copyright 2021, Unconventional Business Network, früher Integrity Resource Centre, Inc.
Aus „Integrity Moments with Rick Boxx“, eine Kommentarreihe über Ehrlichkeit am Arbeitsplatz aus
christlicher Sicht.
Übersetzung: Susanne Nebeling-Ludwar, Tübingen: S.Ludwar@gmx.de
Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.
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