VdK und DGB gegen Rente mit 69

Die Forderung mehrerer Ökonomen, das Renteneintrittsalter auf 69 Jahre anzuheben, um so die Folgen der Corona-Pandemie abzufedern, stößt beim Sozialverband VdK auf Unverständnis. „Viele schaffen es schon heute nicht bis zur regulären Grenze“, sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele der „Augsburger Allgemeinen“. Auch der DGB lehnt solche Pläne ab.

Die wenigsten Pflegekräfte, Dachdecker oder Gebäudereinigerinnen würden überhaupt bis zum 67. Lebensjahr durchhalten, so die VdK-Vorsitzende. Schon jetzt seien Menschen benachteiligt, die in diesen Berufen arbeiten. Ein späterer Beginn des Ruhestands bedeute für diese Menschen schlicht eine massive Rentenkürzung.

Der VdK fordere, dass alle in die Rentenkasse einzahlen. „Statt eines Rentenkürzungsprogramms brauchen wir außerdem ein stabiles Rentenniveau von über 50 Prozent“, so Bentele.

epd

 

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