Studie: Drei Milliarden Menschen leiden unter ungesunder Ernährung

Die wachsende Armut auf der Welt sorgt für eine große Zahl von Menschen, die sich eine gesunde Ernährung nicht mehr leisten können. Laut einer vom katholischen Hilfswerk Misereor und der Universität Göttingen vorgelegten Studie sind derzeit weltweit zwei von fünf Menschen von gesunder Ernährung ausgeschlossen, sagte Lutz Depenbusch, Ernährungs-Experte bei Misereor. Laut der Studie mit dem Titel „Armutslücke gesunder Ernährung“ konnten sich im Berechnungszeitraum 2021 rund drei Milliarden Menschen auf der Erde keine gesunde Ernährung leisten. Die „globale Armutslücke“ für gesunde Ernährung habe bei knapp drei Billionen US-Dollar gelegen.

„Besonders groß ist die Armutslücke in den Weltregionen Sub-Sahara-Afrika und Südasien“, erklärte Jonas Stehl, Entwicklungsökonom an der Uni Göttingen. Im Ländervergleich bestünden die größten Armutslücken in den bevölkerungsreichen Ländern Indien, Nigeria und Indonesien. Die Belastung pro Person sei in Madagaskar am höchsten. Dort fehlten den Menschen durchschnittlich 73 Prozent des notwendigen Einkommens, um sich eine gesunde Ernährung leisten zu können.

epd

MUT2024 – Be prepared!

 

Save the Date!

MUT2024 vom 27.-29.09.2024 in Schwäbisch Gmünd

Ort: Christliches Gästezetrum Schönblick, Willy-Schenk-Straße 9; 73527 Schwäbisch Gmünd

Termin: 27.-29.09.2024

Mehr Informationen finden Sie bald auf: www.mut2024.de

Bei Fragen und Interesse senden Sie uns eine Mail an info@mut2024.de

 

Newsletter bestellen

Bitte tragen Sie in das Feld Ihre Mailadresse ein.

     Ich bin damit einverstanden, dass meine Daten im Rahmen der Datenschutzerklärung verwendet werden.