Oxfam: Aktionäre wichtiger als Klimaschutz?

Ausschüttungen an Aktionäre und der Aufbau von Finanzreserven haben einer Studie zufolge bei Dax-Konzernen einen deutlich höheren Stellenwert als Investitionen in den Klimaschutz. Einem Bericht von Oxfam Deutschland und Finanzwende zufolge investieren 30 Dax-Konzerne zu wenig, um ihre Geschäftsmodelle bis 2050 klimaneutral zu machen. Die Ausschüttungen wiederum legten demnach zwischen 2009 und 2020 mit 85 Prozent fast doppelt so stark zu wie die Gewinne, die um 48 Prozent stiegen.

Einzelne Unternehmen wie die Energiekonzerne RWE und E.ON sowie Stahlhersteller ThyssenKrupp überwiesen laut Bericht sogar in Verlustjahren ihren Aktionärinnen und Aktionären Geld. Die Finanzreserven wuchsen indes von 122 Milliarden Euro im Jahr 2014 auf fast 200 Milliarden zum Ende des Corona-Jahres 2020.

 

Der Analyse zufolge hätten im Transportsektor BMW, Daimler, Volkswagen und Lufthansa die zusätzlichen, von der Europäischen Union ermittelten, Klimainvestitionen von 13,8 Milliarden Euro pro Jahr aus den deutlich höheren Gewinnen bezahlen können. Dabei wären sie den Angaben zufolge immer noch in der Lage gewesen, Ausschüttungen auf dem Niveau der Jahre 2009 und 2010 vorzunehmen.

epd

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