Kirchen verlieren in Pandemie Vertrauen

Kirchen und religiöse Einrichtungen haben während der Corona-Pandemie bei den Deutschen keinen guten Eindruck hinterlassen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage der Versicherungsgesellschaft HDI (Hannover) hervor. 3.700 Bürger wurden von dem Meinungsforschungsinstitut YouGov gebeten, Unternehmen und Institutionen während der Corona-Zeit mit Schulnoten zu bewerten. Danach landeten Kirchen und religiöse Einrichtungen mit der Note 4,1 auf dem letzten Platz.

Den Spitzenplatz belegten die Lebensmittel-Versorger (2,1), gefolgt von den Handwerkern (2,7) und dem eigenen Arbeitgeber (2,7), Wissenschaftlern und Virologen (2,8), dem Robert-Koch-Institut (3,0), Wirtschafts- und Industrieverbänden (3,6), den Gewerkschaften (3,7) und den Schulen (3,8). Am besten schnitten die Kirchen im Bundesland Hamburg (3,85) ab, am schlechtesten im Saarland (4,28).

 

Die Pressestellen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD/Hannover) und der (katholischen) Deutschen Bischofskonferenz (DBK/Bonn) stellen die Aussagekraft der Umfrage infrage. Der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA teilten sie in einer gemeinsamen Erklärung mit: „Die Rückmeldungen, die wir als Kirchen erhalten, zeigen uns ein anderes Bild. Wir werden weiterhin da sein für die Menschen, in- und außerhalb von Coronazeiten, insbesondere mit unseren Kranken-, Alten- und Pflegeeinrichtungen, Schulen und Gottesdienstangeboten.“

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