Katholische Unternehmer fordern Reform der Kirche

Der Bund Katholischer Unternehmer fordert eine Reform des Finanzsystems der Kirche. „Die Kirchensteuer, so, wie sie in Deutschland erhoben wird, ist weltweit ziemlich einzigartig“, sagte der Vorsitzende des Verbandes, Ulrich Hemel, der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS). „Ich bin überzeugt, dass auch dieses System auf den Prüfstand gehört“. Es gebe eine Vereinbarung über den staatlichen Steuereinzug, den sich der Staat teuer bezahlen lasse. „Auch das muss man hinterfragen.“

Die orthodoxen Kirchen in Deutschland, die sehr wohl die Möglichkeit hätten, auf ein solches Steuereinzugssystem zurückzugreifen, verzichteten bewusst darauf, sagte Hemel. Als Alternative nannte er ein in Italien und teilweise auch in Spanien praktiziertes Steuerzuwendungsmodell. „Da hat jeder die Möglichkeit, einen Prozentsatz seines Einkommens einer bestimmten Einrichtung zukommen zu lassen – eben auch der Kirche.“ Der Betrag könne dann von der Steuer abgesetzt werden. „Alles, was freiwillig ist, ist zeitgemäßer“, sagte Hemel.

epd

Ein Wochenende für in der Wirtschaft Tätige ab 58 Jahren (Ü58).

Die einen richten sich auf das Ende des (bezahlten) Arbeitslebens ein, die anderen auf mindestens 20 weitere Arbeitsjahre. Wir arbeiten an den gemeinsamen Fragestellungen…

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