Entwicklungshilfe hilft nicht gegen irreguläre Migration

Entwicklungshilfe ist weitgehend unwirksam, wenn es darum geht, irreguläre Migration zu verringern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Wie es in einer Mitteilung heißt, kann Entwicklungshilfe die Zahl der Asylsuchenden nur vorübergehend senken. In den instabilsten Ländern wirke sie zu diesem Zweck überhaupt nicht.

Dem Institut zufolge haben Europa und die USA in den vergangenen Jahren Milliarden an Euros und Dollars für Entwicklungshilfe ausgegeben, um die Migration aus ärmeren Ländern zu bremsen. Dahinter stehe die Idee, die Ursachen irregulärer Migration wie Armut und mangelnde Chancen in den Herkunftsländern zu verringern. Mit besseren Lebensbedingungen vor Ort würde die Auswanderung weniger attraktiv, laute die Annahme.

Demgegenüber stellen die Autoren der Studie fest, dass sich Migrationsbewegungen durch Entwicklungshilfeprojekte allenfalls kurzzeitig reduzieren. Der dämpfende Effekt verschwinde bereits nach zwei Jahren. Die Entwicklungshilfe in Subsahara-Afrika zu diesem Zweck sei unwirksam und senke die Zahl der Asylsuchenden gar nicht.

Der Leiter des Forschungszentrums „Internationale Entwicklung“ und Mitautor der Studie, Tobias Heidland, rät: „Wir müssen mehr Flüchtlingsschutz in der Nähe von Konfliktzonen bieten und gleichzeitig die Anreize für irreguläre Migration senken.“ Stattdessen solle man mehr legale Kanäle öffnen.

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