Wie man sich von Rückschlägen erholt (Robert J. Tamasy)

Wie man sich von Rückschlägen erholt (Robert J. Tamasy)

Vor kurzem jährte sich meine OP am offenen Herzen zum 20. Mal. Seitdem hatte ich keine ernsthaften Herzprobleme mehr. Aus Dankbarkeit dafür begann ich ungefähr ein Jahr nach meiner OP mit einem ehrenamtlichen Besuchsdienst in diesem Krankenhaus bei Patienten, die sich ähnlichen OPs unterzogen haben. Ich möchte sie in ihrem Genesungsprozess ermutigen.

Im Laufe meines Genesungsprozesses sind mir vier Dinge wichtig geworden, die ich allen Patienten mitteile, auch wenn meine Besuche aus Rücksicht auf die Patienten kurz gehalten sind. Diese Prinzipien gelten aber nicht nur für die Genesung von schwerer Krankheit, sondern auch für alle Krisen und größeren Herausforderungen, die uns am Arbeitsplatz begegnen.

Dazu gehört auch der Wunsch, Jesus Christus in einem Umfeld zu repräsentieren, das der biblischen Wahrheit oft feindlich gesinnt ist. Hier sind diese Prinzipien, die von Zusagen der Bibel gestützt sind:

Geduld. Sowohl die Genesung von größeren OPs als auch das Überwinden vieler Herausforderungen und Rückschläge am Arbeitsplatz benötigen Zeit. Wir neigen dazu, schnelle Lösungen zu suchen, um die Probleme hinter uns zu lassen. Doch die besten Lösungen benötigen oft mehr Zeit, als uns lieb ist. Deshalb ist Geduld gefragt. „Meine lieben Brüder und Schwestern, bleibt fest und unerschütterlich in eurem Glauben! Setzt euch mit aller Kraft für den Herrn ein, denn ihr wisst: Nichts ist vergeblich, was ihr für ihn tut.“ (1. Kor. 15,58).

Eine positive Einstellung. Ein zäher Genesungsprozess schwerwiegender gesundheitlicher Probleme kann sehr entmutigend sein. Das Gleiche gilt für Rückschläge und Enttäuschungen am Arbeitsplatz. Leicht werden wir dann wütend oder entwickeln eine negative Haltung zu unseren Umständen, aber es ist für jeden Heilungsprozess besser, sich bewusst für eine positive Einstellung zu entscheiden. „Schließlich, meine lieben Brüder und Schwestern, orientiert euch an dem, was wahrhaftig, gut und gerecht, was redlich und liebenswert ist und einen guten Ruf hat, an dem, was auch bei euren Mitmenschen als Tugend gilt und Lob verdient.“ (Phil. 4,8).

Ausdauer. Die Genesung von einer OP erfordert häufig eine strikte Reha, Tag für Tag und über einen längeren Zeitraum hinweg. Doch auch die Erholung von beruflichen Fehlschlägen und Nöten erfordert Zeit und Entschiedenheit. „…Wir danken Gott auch für die Leiden, die wir wegen unseres Glaubens auf uns nehmen müssen. Denn Leid macht geduldig. Geduld aber vertieft und festigt unseren Glauben, und das wiederum gibt uns Hoffnung. Und diese Hoffnung geht nicht ins Leere. Denn uns ist der Heilige Geist geschenkt, und durch ihn hat Gott unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt.“ (Röm. 5,3-5).

Gebet. Bei schweren Erkrankungen und anderen großen Herausforderungen bekommen wir es angesichts der unsicheren, unbekannten Zukunft mit der Angst zu tun. Wir fragen uns: „Werde ich wieder ganz gesund?“ Oder: „Werde ich mich von diesem Rückschlag jemals wieder erholen?“ Doch gerade hier können wir der Macht des Gebetes vertrauen. „Macht euch keine Sorgen! Ihr dürft Gott um alles bitten. Sagt ihm, was euch fehlt, und dankt ihm! Und Gottes Friede, der all unser Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahren.“ (Phil. 4,6-7).

 

Copyright 2026 Robert J. Tamasy ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher. Er bloggt alle 14 Tage unter www.bobtamasy.blogspot.com.
Übersetzung: Susanne Nebeling-Ludwar, Tübingen: S.Ludwar@gmx.de
Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.

 

Unternehmenskultur und christlicher Charakter (Rogério Alves)

Unternehmenskultur und christlicher Charakter (Rogério Alves)

Die Welt der Unternehmen ist ein wahrer Dschungel. Das Recht des Stärkeren ist auf bemerkenswerte Weise wirksam, zum Beispiel wenn auf Menschen Druck ausgeübt wird, damit sie nach menschlichen Maßstäben erfolgreich sind. Professor Leon C. Megginson verwendet diese Metapher, um das wirtschaftliche Umfeld zu illustrieren: „Es sind nicht die Stärksten, die überleben, und auch nicht die Intelligentesten, es sind diejenigen, die am besten mit dem Wandel klarkommen“. Auch Renato Grinberg vergleicht die Wirtschaftswelt mit einem Dschungel und behauptet, dass wie bei einem Tiger Krallen, Stärke und Intelligenz gefordert seien, um überleben zu können und Erfolg zu haben.

Doch was passiert, wenn jemand sein Leben an Jesus Christus übergibt? Gottes Wort spricht von tiefgehenden Veränderungen: „Gehört jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch…“ (2.Kor. 5,17). „…ändert euch, indem ihr euch von Gott völlig neu ausrichten lasst…“ (Röm. 12,2). „Darum lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir!“ (Gal. 2,20).

Bleibt das Arbeitsleben also nach der Bekehrung so wie zuvor? Alles hängt letztlich von der Formung unseres Charakters ab. Natürlich geschieht Veränderung nicht über Nacht, es ist ein Prozess. Doch es gilt: „…ich dagegen schaue jedem Menschen ins Herz.“ (1. Sam. 16,7). Wenn unser Herz sich verändern will, wird Gott mit uns hindurchgehen.

Der Herr verlässt Seine Kinder nicht und ist immer bereit zu helfen: „…Ich mache dich stark, ich helfe dir, mit meiner siegreichen Hand beschütze ich dich!“ (Jes. 41,10). Er wirkt auch durch unsere Schwächen: „…gerade wenn du schwach bist, wirkt meine Kraft ganz besonders an dir…“ (2. Kor. 12,9). Denn: „Wir sollen zu mündigen Christen heranreifen…“ (Eph. 4, 13).

Es ist nicht einfach auf dieser Welt. Aber das Streben nach Gottes Königreich und Seiner Gerechtigkeit sollte das Ziel sein, das jeden gläubigen Menschen leitet (Matthäus 6,33). Ein Christ sollte die Herausforderungen der Welt nicht scheuen und einen erneuerten Charakter in allen Bereichen der Gesellschaft zeigen.

Einmal erzählte ich einem Christen und Strafverteidiger, dass ich nach meiner Bekehrung keine Verbrecher mehr verteidigen könne, da diese Verteidigung oft auf Lügen basiert. Er erklärte mir daraufhin, dass er sein persönliches Leben von seinem Beruf trenne. Doch sollten wir unser Christsein wirklich von unserem Beruf trennen?

Ein weiterer entscheidender Moment kam, als ich eine Petition entwarf und mein Vorgesetzter von mir verlangte, eine falsche Aussage zur Untermauerung unserer Forderung aufzunehmen. Ich weigerte mich und sagte, ich würde kein Dokument unterzeichnen, das auf Lügen beruht. Von diesem Tag an beschloss ich, Falschheit aus meiner Arbeit als Anwalt zu verbannen, und Gott hat immer für meine Bedürfnisse gesorgt. Christus nachzufolgen erfordert Mut, Weisheit und das Gespür für den richtigen Zeitpunkt für Entscheidungen.

Gott ist derjenige, der uns beisteht: „Darum kann ich beruhigt einschlafen, denn ich weiß: Gott beschützt mich. Ich fürchte mich nicht vor meinen Feinden, auch wenn sie mich zu Tausenden umzingeln.“ (Ps. 3, 6-7).

Das Königreich Gottes ist das Ziel; nichts sollte sich dem entgegenstellen. Christsein ist kein Kleidungsstück, das man nach Belieben an- und auszieht. „Christus, der Herr, soll der Mittelpunkt eures Lebens sein. Seid immer dazu bereit, denen Rede und Antwort zu stehen, die euch nach eurem Glauben und eurer Hoffnung fragen.“ (1. Petr. 3,15).


Rogério Alves ist Rechtsanwalt in Sao Paulo, Brasilien, und Mitglied bei CBMC Brasilien.

Übersetzung: Susanne Nebeling-Ludwar, Tübingen: S.Ludwar@gmx.de
Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.

Die Bedeutung der „Cloud“ (Chris Simpson)

Die Bedeutung der „Cloud“ (Chris Simpson)

Wenn man vor einer Generation von der „Cloud“ gesprochen hätte, hätte niemand gewusst, was gemeint ist. Jetzt ist sie Teil des Alltags. E-Mails, Fotos, Dokumente, alles lebt in der „Cloud“. Jederzeit und von überall zugänglich. Auch wenn wir sie kaum noch wahrnehmen, verbindet sie alles und wir sind von ihr abhängig.

Die Bibel spricht von einer anderen Cloud, einer anderen „Wolke“, die viel älter und bedeutender ist: „Da wir nun so viele Zeugen des Glaubens um uns haben, lasst uns alles ablegen, was uns in dem Wettkampf behindert, den wir begonnen haben – auch die Sünde, die uns immer wieder fesseln will. Mit zäher Ausdauer wollen wir auch noch das letzte Stück bis zum Ziel durchhalten. Dabei wollen wir nicht nach links oder rechts schauen, sondern allein auf Jesus. Er hat uns den Glauben geschenkt und wird ihn bewahren, bis wir am Ziel sind.“ (Hebr. 12,1-2). Die digitale Cloud sammelt unsere Daten, die biblische unseren Glauben. Sie flüstert uns zu: „Du bist nicht allein.“

Das ist am Arbeitsplatz häufig nicht zu spüren. Führungskräfte sitzen in ihren Büros und müssen einen Druck ertragen, den niemand sieht. Unternehmer arbeiten bis spät in die Nacht im verzweifelten Versuch, über die Runden zu kommen. Angestellte sitzen in Meetings, in denen der Glaube nicht willkommen scheint. Das schleichende Gefühl der Einsamkeit kann die Ausdauer schnell erschöpfen.

Doch genau dann sollten Sie an die biblische Cloud denken. Der Autor des Briefes an die Hebräer weist uns auf die hin, die vor uns Ausdauer erwiesen: Abraham, Mose, Rahab, David. Menschen mit unschönen Geschichten. Mit komplizierten Lebensgeschichten. Und dennoch vertrauten sie Gott. Sie glaubten auch in unmöglichen Momenten.

Diese biblische Cloud hat sich im Laufe der Jahrhunderte nicht in Luft aufgelöst. Sie ist immer noch um uns herum. Angestellte in Nairobi und Sao Paulo, gläubige Menschen in Vorstandsbüros in Singapur, in Krankenhäusern in Neu-Delhi oder Klassenzimmern in Toronto, Männer und Frauen, die dort glauben, wo es leichter ist, sich zu verstecken. Führungskräfte, die sich auch dort für den ehrlichen Weg entscheiden, wo es ihrer Karriere nicht förderlich ist. Arbeitnehmer, die anderen dienen, wo der Ehrgeiz flüstert: „Da ist mehr für dich drin.“ Wir sind nicht allein.

Der Brief an die Hebräer belässt es nicht bei der Ermutigung, er wird praktisch. Ausdauer bedeutet, Dinge abzulegen. „Lasst uns alles ablegen, was uns in dem Wettkampf behindert.“ Manche dieser Dinge sind offensichtlich, wie Sünde oder destruktive Gewohnheiten. Andere aber verbergen sich hinter Tugenden: Perfektionismus, rücksichtsloser Ehrgeiz oder Kontrollsucht. Dinge, die dazu beitragen, dass wir befördert werden, können auch unsere Seele zerstören. Ausdauer bedeutet nicht, noch mehr festzuhalten, es bedeutet, loszulassen. Christus das tragen zu lassen, was wir nicht tragen können.

Bei der Ausdauer geht es aber nicht nur ums Loslassen, es geht auch um den Fokus. „Dabei wollen wir nicht nach links oder rechts schauen, sondern allein auf Jesus.“ Jesus ist die Quelle unseres Glaubens. Er ist das Rennen vor uns gelaufen, ertrug das Kreuz und die Scham. Jetzt sitzt Er zur Rechten Gottes. Die Zeugen zeigen uns, dass es möglich ist, zu glauben, doch Jesus macht es unvermeidlich – Er ist Autor und Vollender unseres Glaubens. Legen wir ab, was uns belastet, schauen wir auf Jesus und laufen wir weiter. Die Ziellinie ist näher, als wir denken.

©2026. Tief bewegt von der transformatorischen Kraft des Evangeliums ist es das Anliegen von Christopher C. Simpson, den Glauben in der Geschäftswelt zu verbreiten.
Christopher ist Präsident von CBMC International; zuvor diente er 28 Jahre lang in der US Marine und beim Secret Service, wo er für den Schutz von 7 Präsidenten zuständig war. Mit seiner Frau Ana lebt er in Boca Raton, Florida, USA.

Übersetzung: Susanne Nebeling-Ludwar, Tübingen: S.Ludwar@gmx.de
Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.

Warum der Glaube an den Arbeitsplatz gehört? (Rick Boxx)

Warum der Glaube an den Arbeitsplatz gehört? (Rick Boxx)

Manche Menschen behaupten, dass Glaube und Arbeit nicht miteinander vermischt werden sollten. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Es gibt zahlreiche Menschen, die sowohl beruflich erfolgreich als auch Glaubensvorbilder sind. Hier sind fünf Gründe, warum der Glaube in unseren (Arbeits-)Alltag gehört:

Um Gott zu gefallen. Alex Kendrick träumte davon, evangelistische Kinofilme zu produzieren. Es gab nur ein Problem: Er war Pastor in einer Kleinstadt in Georgia, USA. Er hatte weder Geld noch Schauspieler zur Verfügung. Kinofilme zu produzieren erschien unmöglich. Doch Alex hatte den Wunsch, durch die Produktion von Filmen Gott zu gefallen. Zusammen mit seinen Brüdern Stephen und Shannon sammelten sie 100.000 Dollar an Spenden und produzierten „Facing the Giants“, einen Film, der über 10 Millionen Dollar einspielte. In Hebräer 11,6 heißt es: „Denn Gott hat nur an den Menschen Gefallen, die ihm fest vertrauen. Ohne Glauben ist das unmöglich. Wer nämlich zu Gott kommen will, muss darauf vertrauen, dass es ihn gibt und dass er alle belohnen wird, die ihn suchen.“.    

Gott belohnt die, die ihn ernsthaft suchen. Im Jahr 1955 wurde Stanley Tams Herz von dem Wunsch beseelt, dass die Menschen in Kolumbien zu Gott finden mögen. Tam betete ernsthaft über diesen Wunsch und erhielt von Gott den Eindruck, er solle dafür 100 % seiner Unternehmensanteile aufgeben. Dieser Schritt erschien äußerst ungewöhnlich, und doch gehorchte Tam und übergab sein gesamtes Unternehmen einer evangelistischen Stiftung. Jahre später erzählte er mir voller Freude: „Seit damals haben wir über 200 Millionen Dollar an Spenden für evangelistische Zwecke gesammelt.“ Psalm 37,5 erklärt: „Vertrau dich dem Herrn an und sorge dich nicht um deine Zukunft! Überlass sie Gott, er wird es richtig machen.“ Glaube, der von Gott im Geschäftsleben gebraucht wird, bringt unglaubliche Belohnungen mit sich.

Gottes Weisheit ist besser als jeder Unternehmensberater. Der Autor und Unternehmer David Green erklärt in einem seiner Bücher, warum er sich dazu entschloss, sonntags zu schließen, auch wenn es ihn 100 Millionen Dollar im Jahr kosten würde. In Sprüche 5,10-11 heißt es: „Meine Ratschläge sollt ihr dankbarer annehmen als Silber oder Gold. Denn Weisheit ist wertvoller als die kostbarste Perle, unvergleichlich mehr als alles, was ihr euch erträumt.“. Gott folgte der Weisheit Gottes und erlaubte seinen Mitarbeitenden einen Tag in der Woche für Ruhe und Besinnung. Er sagt, das war eine der besten Entscheidungen, die er je getroffen hat.

Glaube am Arbeitsplatz verändert Leben. 20 Jahre lang versteckte ich mich vor Gott, bis ich begann, für Gregg zu arbeiten. Bei Problemen scheute Gregg nie davor zurück, einen Bibelvers zu zitieren. Sein Führungsstil war anders als alles, was ich bisher kannte, und sein Mut und seine Bereitschaft, seinen Glauben im Geschäftsleben zu leben, veränderte schließlich mein Leben. Ich wollte genauso leben und Millionen von Menschen darin unterweisen, das Gleiche zu tun. In Hebräer 10,38 sagt Gott: „Nur wer mir, Gott, vertraut, wird leben. Wer aber zurückweicht und aufgibt, an dem werde ich keinen Gefallen finden.“ Mutiger Glaube am Arbeitsplatz verändert Leben für die Ewigkeit.

Gott kann ganze Arbeitsstätten transformieren. Seth hatte das Gefühl, dass Gott wollte, dass er bei einem großen Baumarkt beschäftigt bleiben sollte, bis alle Mitarbeitenden von Jesus Christus gehört hatten. Seth war gehorsam und gründete eine Bibellese- und Gebetsgruppe an seinem Arbeitsplatz. Als Seth zwei Jahre später kündigte, hatten alle 170 Mitarbeitenden von Jesus gehört und 100 hatten Ihn als ihren Herrn angenommen. „Aber ihr werdet den Heiligen Geist empfangen und durch seine Kraft meine Zeugen sein in Jerusalem und Judäa, in Samarien und auf der ganzen Erde.“ (Apostelgeschichte 1,8).

Copyright 2026, Unconventional Business Network.
Aus „UBN Integrity Moments“, eine Kommentarreihe über Ehrlichkeit am Arbeitsplatz aus christlicher Sicht.
Übersetzung: Susanne Nebeling-Ludwar, Tübingen: S.Ludwar@gmx.de
Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.
Wie sieht mein Büro aus? 

Wie sieht mein Büro aus? 

 

Gefühlt hat jeder Mensch in Deutschland sein Büro – ich jedenfalls habe zwei. Büro, Bürokratie, Bürokratismus, Bürokratisierung; da kann einem ganz schwindelig werden. 

„Büro“ kommt vom französischen bureau, das wiederum auf das spätlateinische burra (grober Wollstoff, zottiges Gewand), mit dem die Schreibtische bezogen wurden, zurückgeht. Je länger, je mehr stand das Wort nicht nur den Stoff oder den Schreitisch, sondern für die dort verrichtete Tätigkeit: Die Verwaltung. Und wenn man dann noch das griechische kratia (Herrschaft) dazusetzt, dann wissen wir: Bürokratie ist die „Herrschaft der Verwaltung“.  

„Bürokratische Strukturen und Verfahren existieren nicht nur in der öffentlichen Verwaltung, sondern auch in privaten Unternehmen, Kirchen und Non-Profit-Organisationen. Im weitesten alltagssprachlichen Sinne umfasst der Begriff alle mit Schreibarbeit und „Papierkrieg“ befassten nicht-privaten Tätigkeiten, deren Umfang seit den 1940er Jahren weltweit zugenommen hat, um heute wieder leicht abzunehmen.“ Soweit der sehr erhellende Ausflug zu Wikipedia. 

Wie sieht mein Büro aus? 

Zum einen stehen sich bis heute „Leer- und Volltischler“ gegenüber, zum anderen wird die Bürokratie, zwar langsam, aber immer „papierloser“. Außerdem würden Schreibstuben-Mitarbeiter aus dem Mittelalter heutige digitalisierte multifunktionale Büros vermutlich nicht mehr als solche identifizieren können. Mein Büro z. B. ist Besprechungsraum, Telefonzentrale, digitales Studio, Musikzimmer, Meditationsraum – und noch manches mehr,  

Verwaltet werden müssen Dinge, Abläufe, Unternehmungen aber bis heute. Und so fokussiert sie die Frage weg vom Schreibtischbezug, der burra, über die „Herrschaft des Verwaltens“, die Bürokratie, hin zur Frage: Wie sieht der Mensch aus, der verwaltet? 

Wie sehe ich im Büro aus? 

Wie genial, wie organisiert, wie chaotisch, wie strukturiert bin ich, ist meine Arbeitsweise? Ist es wichtig, ob ich Leer- oder Volltischler bin, oder doch eher, warum ich es bin? Während ich dies schreibe, unterbreche ich – und schaue mich prüfend im gesamten Raum um. Warum sieht mein Büro so aus, wie es aussieht – und nicht anders? Spiegelt die Einrichtung meines Büros, aber noch mehr meine Art des Verwaltens, mich wider? 

Es gibt im Alten Testament eine – auf den ersten Blick ermüdende – Beschreibung einer Verwaltungstätigkeit: Da wird der Tempeldienst neu geordnet, weil das bisherige System an ein Ende gekommen war. Ausführlich wird im 2. Chronikbuch, Kapitel 31, diese Neuordnung der Verwaltung beschrieben. Sehr detailliert werden Abläufe beschrieben, Namen von Verantwortlichen genannt und dadurch die Organisation der Verwaltung erkennbar. Und man liest zweimal ein Adjektiv, das es in sich hat – gewissenhaft. Die Mitarbeitenden waren gewissenhaft – und das war an den Ergebnissen abzulesen: Menschen wurden versorgt, der Wohlstand wurde vermehrt, es gab Sicherheit für viele Mitarbeitende. 

Im weiteren Bericht wird deutlich, was dem Urheber und Planer dieser Neuordnung, dem Unternehmer und König Hiskia, wichtig war: „Bei jedem Unternehmen, das er im Dienst des Hauses Gottes oder für die Weisung und die Gebote begann, um seinen Gott zu suchen, handelte er mit Hingabe seines ganzen Herzens und hatte Erfolg.“ (2. Chr. 31, 21). Er war fokussiert auf Gott und auf die Menschen, für die er Verantwortung hatte. 

Wie sehen die Ergebnisse meines Büros aus? 

Ob die Ergebnisse meines Tuns im Büro gut sind, entscheidet sich nicht an der Anzahl der Blätter, Bücher, Ordner oder Schreibgeräte. Die Früchte meiner Arbeit entscheiden sich auch nicht an der Größe, Farbe oder Aufgeräumtheit des Schreibtischs oder des gesamten Raums.  

Ob mein Tun Sinn macht, entscheidet sich an meiner Haltung zu Gott – bin ich, wie Hiskia, gut, recht und getreu vor dem HERRN“ (2. Chr. 31,20) und handle „mit Hingabe meines ganzen Herzens„?  

Ob der Output als Erfolg zu werten ist, misst sich an drei Fragen: 

  • Mache ich meine Arbeit „gewissenhaft“ (s. o.)? 
  • Ist mein Verwaltungsaufwand „genügend“, d. h. nicht zu viel und nicht zu wenig, damit Menschen versorgt, Wohlstand vermehrt und Sicherheit für Mitarbeitende entsteht? 
  • Rückt mein Tun Gott in ein gutes Licht?  

 Michael vom Ende, im März 2026
Geschäftsführer von faktor c, einer Initiative von Christen in der Wirtschaft

Die Macht des „Nein“ (Chris Simpson)

Die Macht des „Nein“ (Chris Simpson)

Wozu haben Sie heute schon „nein“ gesagt? Wir zählen eher unser „Ja“: neue Projekte, neue Kunden, neue Verpflichtungen, neue Chancen. Wir sind überzeugt, dass Aktivität wertvoll ist. Aber es ist nicht unser „Ja“, sondern unser „Nein“, das uns definiert und einen Unterschied macht. Wenn wir zu einer Sache „ja“ sagen, sagen wir gleichzeitig zu Tausend anderen Dingen „nein“. Das ist unvermeidlich. Die Frage ist nicht, ob wir „nein“ sagen, sondern wozu wir „nein“ sagen.

Das perfekte Beispiel für diese Art von Klarheit finden wir in der Bibel. Nach einer langen Nacht der Heilungen in Kapernaum suchten die Jünger Jesus und sagten: „Alle Leute fragen nach dir!“ (Mk. 1,37). Aber Jesus sagte „Nein“: „Wir müssen auch noch in die anderen Dörfer gehen, um dort die rettende Botschaft zu verkünden Das ist meine Aufgabe.“ (Mk. 1,38). Er war nicht rücksichtslos, Er wusste aber, dass Sein „Ja“ schon gesprochen war. Das machte Ihn frei, auch zu guten und dringenden Dingen „nein“ zu sagen.

Ja sagen aus Angst. So viele von uns sagen aus Angst „ja“: aus Angst, etwas zu verpassen, Menschen zu enttäuschen, abgehängt zu werden. Doch es ist kein Zeichen von Stärke, zu allem „ja“ zu sagen, sondern ein Symptom der Versklavung. Wenn wir zu allem „ja“ sagen, sagen wir letztlich zu dem „nein“, was am meisten zählt. Erschöpfung im Deckmantel der Wichtigkeit.

Für alles, was zählt, ist Zeit vorhanden. Prediger Salomo drückte es so aus: „Jedes Ereignis, alles auf der Welt hat seine Zeit“ (Pr. 3,1). Das ist eine Kampfansage gegen die Tyrannei der Dringlichkeit. Es ist Zeit für das, womit Gott uns gerade beauftragt; wenn wir es durch ein „nein“ mutig verteidigen, wird es geheiligt.

Der Apostel Paulus wird im antiken Ephesus noch direkter: „Achtet also genau darauf, wie ihr lebt: nicht wie unwissende, sondern wie weise Menschen. Dient Gott, solange ihr es noch könnt, denn wir leben in einer schlimmen Zeit.“ (Eph. 5,15-16). Es geht nicht darum, noch mehr in unsere Terminkalender hinein zu quetschen, sondern darum, zu unterscheiden, was wirklich wichtig ist und was nicht.

Verständnis für das Wesentliche. Jedes „Ja“ kostet uns etwas: Zeit mit dem Ehepartner und um für unsere Kinder da zu sein, Aufmerksamkeit für unsere Seele, Zeit mit Gott. Wenn unser Leben überladen ist, liegt es nicht daran, dass wir zu wichtig sind, sondern daran, dass wir das Wesentliche nicht mehr schützen. Unsere Unternehmen werden uns immer noch mehr fordern. Der Druck wird zunehmen. Wir müssen selber das schützen, was heilig ist.

Glaube. Ehe. Familie. Freunde. Berufung von Gott. Das sind die tragenden Wände unseres Lebens. Wenn sie zusammenbrechen, fällt alles. Nehmen Sie sich also Zeit, durchzuatmen. Stellen Sie sich erneut die Frage: Wozu haben Sie heute „nein“ gesagt? Nicht aus Faulheit oder Angst. Sondern weil das „Ja“ schon gesprochen ist und in Gottes Gegenwart feststeht.

Warum hat mein Unternehmen Schwierigkeiten? (Rick Boxx)

Warum hat mein Unternehmen Schwierigkeiten? (Rick Boxx)

Geschäftliche Schwierigkeiten können überwältigend sein. Angesichts vieler verschiedener möglicher Gründe dafür kann es schwierig sein, das Problem an der Wurzel zu packen. Notwendig ist es dennoch. Es gibt häufige Ursachen für geschäftliche Probleme, auf die man reagieren kann.

Als erstes sollte man sich fragen: „Bin ich ein schlechter Verwalter?“ Leicht werden wir gierig oder abgelenkt und vergessen, uns um unsere Kunden zu kümmern. Oder wir vernachlässigen die grundsätzliche Entwicklung und die Finanzen unseres Unternehmens. In der Bibel heißt es in Titus 1,7 heißt es: „Ein Gemeindeleiter muss tatsächlich in jeder Beziehung vorbildlich leben, denn er trägt die Verantwortung für die Gemeinde Gottes. Darum darf er weder rechthaberisch noch jähzornig oder gewalttätig sein, kein Trinker, und er soll auch nicht darauf aus sein, sich durch unehrliche Geschäfte zu bereichern.“

Wenn es schlecht läuft, sollten wir also unser Herz auf den Prüfstand stellen, mit unseren Kunden sprechen und unser wirtschaftliches Verhalten genauer anschauen.

Die Ursache für geschäftliche Schwierigkeiten kann aber auch darin bestehen, dass sich die Wirtschaft allgemein, oder unsere Branche im Speziellen, im Niedergang befindet. In einer Rezession könnte man meinen, dass man nur durchhalten kann. Aber proaktives Handeln ist entscheidend. Auch wenn wir auf unsere Ausgaben achten müssen, können Rezessionen Chancen sein, im Glauben und hinsichtlich unserer Marktanteile zu wachsen.

In Hebräer 11,6 heißt es: „Denn Gott hat nur an den Menschen Gefallen, die ihm fest vertrauen. Ohne Glauben ist das unmöglich. Wer nämlich zu Gott kommen will, muss darauf vertrauen, dass es ihn gibt und dass er alle belohnen wird, die ihn suchen.“ Beten wir in einer Rezession um das Vertrauen, uns bestmöglich um einen größeren Marktanteil zu bemühen.    

Doch auch Sünde, der Ungehorsam Gott gegenüber, kann geschäftlichen Problemen zugrunde liegen. Vor Jahren hatte ich in einem Kuratorium mit einem geistlichen Leiter zu tun, der sich sehr schwer damit tat, konkrete Frucht zu bringen. Irgendetwas schien nicht zu stimmen, und so suchten wir weiter nach der Ursache. Am Ende trat er dann wegen Pornographie-Sucht zurück.

In der Bibel heißt es klar: „Wie ein Vater seinen Sohn erzieht, den er liebt, so schlägt der Herr jeden, den er als sein Kind annimmt.“ (Hebräer 12,6). Wenn es geschäftlich schlecht läuft, ist es gut, innezuhalten und darüber zu beten, ob es bei uns oder unseren Mitarbeitern Sünde gibt.

Zu Beginn meiner Tätigkeit als Unternehmer wurde mein Glauben häufig auf den Prüfstand gestellt. Fehlende Liquidität brachte mich dazu, Gott auf Knien um Hilfe anzuflehen. Gott versorgte mich auf unerwartete Weise, stärkte so meinen Glauben und bezeugt Seine große Güte. „Du, o Gott, hast uns geprüft, du hast uns geläutert wie Silber im Schmelzofen.“ heißt es in Psalm 66,10. Wenn Gott uns prüft, sollen wir beten und über Seine Taten staunen.

Schließlich können auch geistliche Angriffe hinter wirtschaftlichen Schwierigkeiten stecken. Hiob ist das beste Beispiel dafür. In Hiob 1 lesen wir, wie der Satan Hiob seiner Familie, Reichtümer und seines gesamten Besitzes beraubt, doch „obwohl dieses Leid über ihn hereinbrach, versündigte Hiob sich nicht. Kein böses Wort über Gott kam über seine Lippen.“ (Hiob 1,22).  Vertrauen auch wir auf Gott in unseren geistlichen Kämpfen und legen wir die geistliche Waffenrüstung an (Epheser 6).

Copyright 2026, Unconventional Business Network.
Aus „UBN Integrity Moments“, eine Kommentarreihe über Ehrlichkeit am Arbeitsplatz aus christlicher Sicht.
Übersetzung: Susanne Nebeling-Ludwar, Tübingen: S.Ludwar@gmx.de
Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.
Angeschlagen, aber noch nicht geschlagen

Angeschlagen, aber noch nicht geschlagen

„Angeschlagen, aber noch nicht geschlagen“ – groß prangte kürzlich diese Überschrift über einem Artikel in der Tageszeitung. Es ging um die Rolle der Kirchen, unter Druck von der Welt und der Gesellschaft im Großen, von der Politik im Kleinen. „Angeschlagen, aber noch nicht geschlagen“. Im Artikel standen Sätze wie „Wer betet, wird auffällig.“ Und „Christentum und Autoritarismus vertragen sich nicht.“, aber auch, dass in den Kirchen „eine Kraft steckt, die sich für das eigene Leben nutzen ließe.“  

Was hier über die Kirche geschrieben wurde, löste bei mir Nachdenken aus: Wäre solch eine Artikel-Überschrift nicht auch passend für die aktuelle Wirtschaft – und die Christinnen und Christen, die in ihr aktiv sind? 

Angeschlagene Wirtschaft 

Ja, die Wirtschaft ist in der Summe massiv angeschlagen und sucht, schlingernd, ihren Kurs. Viele Ursachen liegen in ihr selbst, in den menschlichen und organisatorischen Beharrungskräften, die einen Aufbruch verhindern. Vieles liegt aber auch an (welt)politischen Umständen, auf die sie nur begrenzt Einfluss hat. Manche Branchen wie z. B. die Zunft der Wirtschaftsübersetzer drohen wegdigitalisiert zu werden, manchen Branchen wie z. B. der metallverarbeitenden, der Möbel-Industrie oder der Landtechnik droht die Luft auszugehen, manche Branchen wie z. B. die Lebensmittelindustrie hält sich tapfer, weil Essen und Trinken immer gehen. Und, auch das muss der Vollkommenheit und der Ehrlichkeit halber gesagt werden, wittern manche Branchen wie z. B. die IT-Dienstleistungen Morgenluft und steigern Einsatz und Gewinn. Trotzdem gilt: In der Summe ist die Wirtschaft angeschlagen.  

Angeschlagene Christen in der Wirtschaft 

Und wenn wir auf die Christinnen und Christen in der Wirtschaft schauen, zeigt sich genau solch ein unterschiedliches Bild. Aber: Eine angeschlagene Branche muss nicht gleich angeschlagene Christen in ihr bedeuten. Bei manchen ist die Branche und ihr Unternehmen angeschlagen, aber sie selbst haben den Kopf „über Wasser“. Genauso gilt: Bei manchen steigen Einsatz, Umsatz und Gewinn, und trotzdem gehen sie als Christinnen und Christen fast unter. Fakt ist, dass es solche christlichen Schwestern und Brüder gibt, die angeschlagen sind. Und die Berichte von ihnen oder über sie häufen sich. Ich bekam es kürzlich eindrücklich erzählt – einem Unternehmer drohte das Ende seines Unternehmens und er überlegte sich auf der Brücke, ob er springen sollte. Was sich so leicht schreibt, beschreibt unaussprechliche Tiefen und Schmerzen der Seele, des Geistes und des Körpers.  

Aber noch nicht geschlagen? 

Angeschlagen, aber noch nicht geschlagen. Kann das tatsächlich möglich sein, dass eine angeschlagene Wirtschaft, Branche und eine angeschlagene Firma nicht automatisch angeschlagene Christinnen und Christen bedeuten muss? Und falls dem so ist, woran könnte es liegen? Gibt es Tipps, Tricks und Geheimnisse, um angeschlagen, aber noch nicht geschlagen zu sein? Viel wäre zu schreiben, von Work-Life-Balance, von seelischer Gesundheitspflege, körperlichem Ausgleich, guter Fachberatung und Unterstützungsangeboten von vertrauenswürdigen Menschen im eigenen Umfeld. 

Aber nicht geschlagen! 

Und ganz am Ende gibt es einen Hinweis, der in seine Tiefe, Weisheit und Ermutigung unüberbietbar ist. Im Neuen Testament gibt es eine bemerkenswerte Passage, in der der einflussreiche Paulus von Tarsus als der Gestalter des sich in alle Welt ausbreitenden Christentums in sein Herz blicken lässt. Sie ist nachzulesen seines zweiten Briefes an die Christen in der Wirtschafts- und Hafenstadt Korinth im heutigen Griechenland. Darin heißt es: „Von allen Seiten werden wir in die Enge getrieben und finden doch noch Raum; wir wissen weder aus noch ein und verzweifeln dennoch nicht“ (2. Kor. 4, 8). Es lohnt sich, die ganze Passage zu lesen, die gipfelt und endet mit dieser Überzeugung, dass Christinnen und Christen beschenkt sind mit dem „weiten Blick“, der weit über den Tag, das Leben und sogar die Welt hinausweist: „Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert.  Denn unsre Bedrängnis, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.“ (2. Kor. 4, 16 – 18) 

Wer sich in diesem Weitblick übt, kann daraus Kraft, Resilienz, Klarheit und Durchhaltevermögen ziehen. Angeschlagen, aber nicht geschlagen! 

 Michael vom Ende, im Januar 2026
Geschäftsführer faktor c, einer Initiative von Christen in der Wirtschaft
www.faktor-c.org