1. Weniger zweifeln, einfach starten

Hannahs Satz bringt es auf den Punkt:

„Viele sind gar nicht besser – nur mutiger.“

Ob Selbständigkeit, Karrierewechsel oder neue Ideen: oft scheitert es nicht am Können, sondern daran, überhaupt loszugehen. Gerade Menschen, die dazu neigen, alles richtig machen zu wollen, scheitern an ihren Zweifeln und starten erst gar nicht. Hannah zeigt, dass man nicht alles perfekt planen muss, bevor man beginnt.

 

2. Statt Zerrbilder echte Vorbilder und Gespräche

Gerade die Social-Media-Welt zeichnet teils ein verzerrtes Bild von der Wirklichkeit – alles ist auf Hochglanz und Erfolg getrimmt. Menschen, die ohnehin schon zu klein von sich denken, lassen sich dadurch noch mehr entmutigen.

„Man sieht online oft nur das glänzende Bild von Frauen und Männern, die scheinbar alles schaffen. Aber das ist selten die ganze Realität.“

Hannah setzt deshalb lieber auf echten Austausch gerade zwischen Frauen, bei dem Höhen und Tiefen ihren Platz haben. Das ermutigt sie wesentlich mehr, als eine Scheinwelt, die nur einen Bruchteil der Realität darstellt.

 

3. Flexibilität statt der einen, perfekten Lösung

Hannah spricht offen darüber, dass es keine allgemeingültige Antwort auf die Frage nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf gibt.

„Es gibt keine allgemeingültige Lösung. Jede Familie muss ihren eigenen Weg finden.“

Zusammen mit ihrem Mann hat sie als Selbständige eine gute Lösung gefunden mit flexiblen Arbeitszeiten – bei anderen kann das anders sein, sagt sie.

 

4. Gutes Tun braucht mehr als Idealismus

Als studiere Betriebswirtin hat Hannah im Non-Profit Sektor schnell gemerkt, dass Gutes tun oft komplexer ist, als viele sich das idealisiert vorstellen. Und dass Gemeinnützigkeit ebenso Struktur und Professionalität benötigt, wie ein Wirtschaftsunternehmen.

„Ich habe gemerkt, wie spannend es ist, Ressourcen sinnvoll einzusetzen und Organisationen zukunftsfähig zu machen.“

Als Betriebswirtin kann sie sich dort vollumfänglich sinnvoll einbringen – handfestes Business-Knowhow macht so caritative Hilfe erst zielführend.

 

5. Der eigene Wert hängt nicht nur von Leistung ab

Trotz internationaler Karriere, Selbständigkeit und Verantwortung beschreibt Hannah ihren Glauben als wichtigen Anker. Gott ist dabei kein Aufpasser, der schlechte Noten verteilt.

„Ich habe gemerkt: Gott ist unabhängig von Ort und Situation da.“

Das gibt ihr die Freiheit, Familie und Beruf sinnerfüllend zu gestalten und wie schon als Kind und Jugendliche weiter offen und neugierig auf Neues zu bleiben.