„Wort zum Tag“ am 16. und 17. Mai mit Michael vom Ende

„Wort zum Tag“ am 16. und 17. Mai mit Michael vom Ende

Am 16 und 17. Mai 2024 ist der Geschäftsführer von faktor c, Michael vom Ende, mit einem kurzen „Wort zum Tag“ bei „ERF – Der Sinnsender“ zu hören. Am 16. Mai lautet sein Thema „Von oben“, am 17. Mai „Fremde oder Freunde“. Herzliche Einladung zum Mithören.

Die Impulse finden Sie tagesaktuell jeweils in der Audiothek von ERF Plus. Den Livestream, jeweils morgens zwischen 6 und 9 Uhr, können Sie hier verfolgen. Noch einfacher: Sie laden die kostenlose ERF Plus-App herunter – und hören!

 

Treffen der Regionalgruppe Marburg am 01.07.24 in Marburg-Michelbach

Treffen der Regionalgruppe Marburg am 01.07.24 in Marburg-Michelbach

Wann:                 Montag, den 01. Juli 2024, 18.30 – 21.00 Uhr

Wo:                       bei Fam. (Axel) Schumann, Wehracker 12, 35041 Marburg

Was:                     Begegnung, Austausch, gem. Grillen, Gebet

Was sonst:        u.A.w.g. an m.vom.ende@faktor-c.org. Eine Spende für die Deckung der Kosten ist vor Ort möglich.

Kurzfassung der Bergpredigt (Stephen R. Graves)

Kurzfassung der Bergpredigt (Stephen R. Graves)

Ich liebe Kurzfassungen mit leicht zu verstehenden Punkten oder Prinzipien bewährter Führungskräfte. Auch deshalb hat mich die Bergpredigt Jesu Christi immer wieder fasziniert. In Matthäus 5-7 zog Jesus Sein „Führungsteam“ (eine Gruppe, die unter anderem aus ehemaligen Fischern, einem Politiker und einem Steuereintreiber bestand) zu einem Strategietreffen in den Bergen zusammen, wo Er ihnen sozusagen Auftrag, Vision und Werte ihres neuen Unternehmens präsentierte. (mehr …)

Was gibt mir Sinn und Bedeutung? 

Was gibt mir Sinn und Bedeutung? 

Am 10. März d. J. trug eine junge Frau mit ihrem Bruder in einem Theater in Los Angeles einen Song vor, der von einer Jury zum „besten Song“ gekürt worden war. An diesem Abend war der Preis ein Oscar, andere Preise für diesen Titel waren ein Grammy oder ein Golden Globe Award. Es war der Abend der Oscar-Verleihung, die junge Frau hieß Billie Eilish und der Song aus dem Film „Barbie“ hieß „What was I made for?“ – Wofür wurde ich gemacht? Anders gefragt: Was gibt mir Sinn und Bedeutung? Es ist die alte junge Frage nach purpose!   (mehr …)

YP Impact Weekend 2024 – „glauben.leiten.leben“

YP Impact Weekend 2024 – „glauben.leiten.leben“

27.-30. Juni 2024, Rothenburg ob der Tauber: Thema: „glauben.leiten.leben“

Deine Zeit mit anderen young professionals

Das impact weekend: dreieinhalb Tage Begegnung und Inspiration für dich – für „mehr c“ in deinem Leben. Zeit zum Auftanken in einer traumhaften Umgebung – neue Freundschaften und Ideen warten. Melde dich jetzt für das impact weekend 2024 an und sei Teil vom Jahreshighlight der Young Professionals von faktor c.

Weitere Informationen: https://www.faktor-c.org/iw2024/
Direkt zur Anmeldung: https://www.faktor-c.org/anmeldung-iw24/

Sich von der Liebe zum Geld nicht vereinnahmen lassen (Jim Langley)

Sich von der Liebe zum Geld nicht vereinnahmen lassen (Jim Langley)

Früher wurde ich sehr durch das Geldverdienen motiviert, das Streben nach Wohlstand wurde zum Lebensstil. Doch das geht auch anderen Menschen seit Tausenden von Jahren so. Apostel Paulus schrieb seinem Schützling Timotheus folgende weise Worte: „Denn alles Böse erwacht aus der Habgier. Schon so mancher ist ihr verfallen und ist dadurch vom Glauben abgekommen. Wie viel Not und Leid hätte er sich ersparen können!“ (1Tim 6,10).

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Warum eine Firma dennoch Gemeinwohl-Ökonomie betreibt

Warum eine Firma dennoch Gemeinwohl-Ökonomie betreibt

Menschenwürde und soziales Engagement kann man messen. Das jedenfalls verspricht die Gemeinwohl-Ökonomie, zu der sich weltweit eine wachsende Zahl von Organisationen verpflichtet. Der Spezialgerüstbauer Walter Stuber hat das Projekt in Angriff genommen. Das Handbuch dazu musste er erstmal für Handwerker übersetzen lassen.

Von Marcus Mockler

Wer Gemeinwohl-Ökonomie hört, denkt gewöhnlich zuerst an Umweltschutz, Nachhaltigkeit und soziales Engagement. Bei Walter Stuber war das anders. Der 63-jährige Geschäftsführer einer Firma für Spezialgerüstbau im mittelsächsischen Roßwein merkte auf, als er las, dass die Sparda-Bank in München durch ihre Gemeinwohlorientierung als Arbeitgeber sehr viel interessanter geworden sei – mit Hunderten Bewerbungen junger Leute. Angesichts des Fachkräftemangels gerade im Baugewerbe wirkte das auf Stuber wie ein Schlüssel für eine bessere Positionierung seines Unternehmens.

Nicht, dass ihm die inhaltlichen Schwerpunkte der Gemeinwohl-Ökonomie unbedeutend erschienen. „Enkeltaugliches Wirtschaften ist mir wichtig“, sagt der evangelische Christ aus Württemberg, den es nach Sachsen verschlagen hat. Doch dazu gehört für ihn auch, mit einem herausragenden Team zusammenzuarbeiten, um gute Wirtschaftsziele überhaupt erreichen zu können. Und diese Verheißung erkannte er im Umsetzen der Kriterien, die für die Gemeinwohl-Ökonomie gelten.

Maximal 1.000 Punkte

Die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) ist eine vergleichsweise junge Idee. Als Startschuss wird die Veröffentlichung des gleichnamigen Buchs von Christian Felber im Jahr 2010 angesehen, einem österreichischen Attac-Aktivisten. Im Mittelpunkt stehen Kriterien für Unternehmen, Kommunen und Institutionen, durch ihr wirtschaftliches Handeln das Gemeinwohl zu fördern. Das geschieht durch ökologisches Arbeiten, einen solidarischen Umgang mit Mitarbeitern und Geschäftspartnern und Teilhabe des Teams an Entscheidungen.

Solche Ideen sind an sich nicht neu. Innovativ ist es, abstrakte Begriffe wie Menschenwürde und Gerechtigkeit mit knallharten Zahlen zu unterlegen. Genau das leisten Organisationen, die sich zur GWÖ verpflichten. Sie erstellen eine Gemeinwohlbilanz, die verschiedenste Seiten des Handelns durchleuchtet und nach einem Punktesystem bewertet. Maximal 1.000 Punkte sind möglich.

Wählerisch werden

Walter Stuber besorgte sich zunächst das GWÖ-Handbuch, kam aber schnell an seine Grenzen. Zu kompliziert, eher für Studierte und nichts für Handwerker, so sein Eindruck. Deshalb setzte er sich mit einem Team Externer zusammen, die das anspruchsvolle Regelwerk in einfache Sprache übertrugen. Und dann ging‘s los mit einer schonungslosen Selbstanalyse.

Was sofort auffiel: Der Umgang mit Geld verlangte Nachbesserungen. Zum einen hatte man zu hohe Schulden im Verhältnis zum Gewinn. Zum anderen kümmerten sich die Banken, mit denen die Firma zusammenarbeitete, viel zu wenig um das Thema Nachhaltigkeit. „Wir waren damals noch nicht so wählerisch“, räumt Stuber ein.

Bessere Verträge fürs Team

Aber auch die Fluktuation unter den Mitarbeitern und die Krankenstände lagen zu hoch. Hier konnte die Geschäftsführung schnell aufholen. Zum einen gab es mehrere Umfragen im Team, um möglicher Unzufriedenheit auf den Grund zu kommen. Zum anderen wurden die Verträge arbeitnehmerfreundlicher gestaltet. Auch bei der Bezahlung legte die Firma gleich nach. Die Fahrzeit zur Baustelle wurde nun vollständig als Arbeitszeit gewertet und entlohnt – vorher waren es nur 50 Prozent gewesen.

Stuber und sein Kompagnon Dirk Eckart fühlen sich in ihrer Region noch als einsame Streiter. „Für unsere Kollegen im Baugewerbe sind wir Spinner“, sagt der 63-Jährige. Er selbst sieht sich eher als Pionier. Weltweit kann er auf eine wachsende Zahl von Gleichgesinnten zählen. Inzwischen unterziehen sich nach Angaben des 2018 gegründeten Internationalen Bündnisses für Gemeinwohl-Ökonomie mit Sitz in Hamburg knapp 1.100 Unternehmen einer Gemeinwohl-Bilanz. Es gibt über 170 Regionalgruppen und 44 Städte und Kommunen, die mitmachen.

Frustrierender Punktestand

Bei ihrer ersten Bilanz erreichte Stubers Firma Gemeinhardt Service GmbH insgesamt 377 von 1.000 Punkten. Zwei Jahre später waren es dann 375. „Wir waren richtig frustriert“, kommentiert der Geschäftsführer im Rückblick den Verlust von zwei Punkten. Er ließ sich dann aber von einem Experten sagen, dass das kleine Unternehmen mit 37 Mitarbeitern – davon 10 Auszubildende – schon extrem gut aufgestellt sei.

Die Geschäftsleitung tüftelt unermüdlich daran, die GWÖ zu verbessern. Derzeit stehen innovative Arbeitszeitmodelle im Mittelpunkt. Stuber hat erst im vergangenen Jahr zwei hervorragende Gesellen verloren, denen der Einsatz auf Montage zu zeitaufwändig war. Auch wünschten sich nach der Corona-Pandemie mehr Mitarbeiter, von zu Hause aus zu arbeiten. Die Firma versucht, den Bedürfnissen entgegenzukommen. „Geld ist nicht mehr alles“, weiß Stuber. Die Arbeitsbedingungen müssen ebenfalls stimmen. Deshalb wird das Team nun auch täglich mit Essen auf wiederverwendbarem Geschirr versorgt.

Messbarkeit lohnt sich

Für die Umwelt setzt das Unternehmen Obstbäume. Außerdem gibt es einen Vertrag mit drei Schulklassen, mit denen vier Mal im Jahr in Sachen Nachhaltigkeit etwas unternommen wird. Das Gute an der zahlenorientierten GWÖ ist: Es lässt sich schnell erkennen, was funktioniert und was nicht. So hatte die Firma 10.000 Euro in die Hand genommen, um den Auftritt bei Instagram durch attraktive Fotos aufzuwerten. Mehr Follower brachte das nicht und auch nicht mehr Bewerbungen, weshalb das Social-Media-Konzept nun grundlegend überarbeitet wird.

Seinen jährlichen Motivationsbooster in Sachen GWÖ holt sich Stuber auf der Konferenz „Sinn macht Gewinn“. Dort sprechen Experten zu den großen und alltäglichen Herausforderungen, nachhaltig und sozial zu wirtschaften. Und dort vernetzen sich Gleichgesinnte.

Stuber, der auch Mitglied bei „faktor c“ ist, vermisst bei dem Thema ein wenig Kirchen und Christen. Obwohl er in den meisten GWÖ-Zielen biblische Werte wiedererkennt, sieht er kaum christliche Organisationen, die das Thema vorantreiben. Seiner Ansicht nach sollte sich jeder Unternehmer, der an Jesus Christus glaubt, der GWÖ verschreiben.

„Samenkörner streuen“

Kritik von Unternehmerverbänden an der GWÖ hält Stuber für überzogen. Das Etikett „bürokratisch und ineffektiv“ passt seiner Ansicht nach nicht. Wenn man die Kriterien verstanden habe, sei es in einer gut geführten Firma einfach, weil die erforderlichen Zahlen in der Regel bereits vorlägen.

Auch das Argument, GWÖ könne nur international funktionieren und bringe im Alleingang nichts, lässt der Geschäftsführer nicht gelten. „Man muss Samenkörner streuen“, sagt er. Dieser Samen gehe dann langsam auf. Doch müsse einer anfangen, sonst verändere sich nichts.

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www.sinnmachtgewinn.de

 

GWÖ – ein alternatives Wirtschaftsmodell?

■ Die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) ist ein alternatives Wirtschaftsmodell. Im Fokus unternehmerischen Handelns steht nicht Gewinnmaximierung, sondern es geht um ethische Faktoren wie Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Solidarität. Als Lenkungsinstrument könnten laut GWÖ Unternehmen mit Gemeinwohl-Bilanz Steuererleichterungen bekommen oder bei der Vergabe öffentlicher Aufträge bevorzugt werden.

■ Die Grundidee findet sich schon im deutschen Grundgesetz, Artikel 14: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohl der Allgemeinheit dienen.“

■ Für die Gemeinwohl-Bilanz werden 20 Bereiche untersucht und in eine Matrix übertragen. Kriterien sind Menschenwürde, soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und demokratische Mitbestimmung bei Lieferwegen, in der eigenen Belegschaft, gegenüber Kunden sowie mit Blick auf Finanzgebaren und das gesellschaftliche Umfeld.

■ Maximal lassen sich in der Gemeinwohl-Bilanz 1.000 Punkte erreichen. Es gibt aber auch Minuspunkte, etwa für Preisdumping, menschenunwürdige Zustände bei Zulieferern oder die Verhinderung eines Betriebsrats.

■ Von einigen Wirtschaftswissenschaftlern wird die GWÖ kritisch gesehen. Verschiedentlich werden dem Modell Bevormundung, mangelnder Wettbewerb und fehlende unternehmerische Anreize durch Begrenzung von Privatvermögen und Verdienst vorgeworfen. Professorin Ulrike Reisach von der Hochschule Neu-Ulm zweifelt an, dass die GWÖ sich für Staaten eignet, „die großen Nachholbedarf bei der Deckung der Grundbedürfnisse haben“.

■ Unterstützung findet die Idee in den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, beim Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und beim „Club of Rome“.

Biblische Perspektiven zu Arbeit und Beruf

Biblische Perspektiven zu Arbeit und Beruf

„Arbeit“ und „Beruf“ – beide Begriffe klingen sehr vertraut und jeder weiß, was damit gemeint ist. Aber ist das wirklich so? Und entspricht unsere Verwendung dieser Begriffe auch dem, was die Bibel damit meint? Dazu ein Beitrag des evangelischen Theologen und Generalsekretärs der Deutschen Bibelgesellschaft, Christoph Rösel.

Von Christoph Rösel

Noch bevor auf den ersten Seiten der Bibel vom Menschen gesprochen wird, stellt sich Gott selbst als „Arbeiter“ vor. Teilweise werden dabei besondere Wörter verwendet: „erschaffen“ (hebräisch „bara“) kann nur Gott selbst. Aber Gott erschafft nicht nur, er „macht“ (Gen 2,4), „bildet“ wie ein Töpfer (2,7) und „pflanzt“ einen Garten (2,8). Das alles sind Tätigkeiten, die sonst auch von Menschen ausgeführt werden.

Weil Gott selbst arbeitet, hat auch menschliche Arbeit im biblischen Verständnis eine besondere Würde. Sie ist Teil der Gottebenbildlichkeit des Menschen. Deshalb ist der Mensch bereits im Garten Eden aktiv. Er soll den Garten bebauen und bewahren (Gen 2,15). Arbeit im biblischen Sinn gehört von Anfang an zum Menschsein dazu und ist nicht erst mit dem Sündenfall in die Welt gekommen. Seit dem Sündenfall geschieht sie allerdings unter verschärften Bedingungen. Jetzt bringt die Arbeit nicht mehr den wohlverdienten Ertrag. Statt Getreide wachsen Dornen und Disteln auf dem Acker. Aus der Arbeit wird damit Mühe und Last (Gen 3,17-18).

Zwischen Segen und Fluch

Der Fluch über den Acker (nicht über die Arbeit!) ist aber alles andere als das letzte Wort Gottes zum Tätigsein der Menschen. Immer wieder lesen wir davon, dass Gott den Acker segnet und die Arbeit der Menschen in besonderem Maß gelingen lässt. Psalm 127 bringt es auf den Punkt: „Wenn der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen.“ Menschliches Tätigsein und Gottes Segen wirken zusammen. So kann auch nach dem Sündenfall Arbeit gelingen. Arbeit als „Tätigsein“ ist nach biblischem Verständnis also ein selbstverständlicher Teil des Lebens. Sie ist notwendig, um den Lebensunterhalt zu ermöglichen: Arbeit gibt Brot. Wer nicht arbeiten will, soll deshalb auch nicht essen. Die Faulheit oder Trägheit, die ohne Not auf Kosten anderer lebt, wird sowohl im Alten Testament (AT) wie im Neuen (NT) abgelehnt.

Arbeit und Ruhe

Das Tätigsein und Schaffen des Menschen hat aber auch eine klare Grenze. Es ist von Anfang an in einen Wechsel von Arbeit und Ruhe eingebunden. Auch das entspricht dem Vorbild Gottes. Im altorientalischen Kontext war es mehr als verwunderlich, dass ein Gott selbst arbeitet. Wir sind dagegen vielleicht irritiert, dass der allmächtige Gott nach seiner Arbeit eine Ruhepause einlegt (Gen 2,1-3). Beides hat demnach seine Zeit: Arbeiten – und Aufhören mit der Arbeit. Im AT begrenzt der Sabbat die Arbeit. Er erinnert daran, dass der Mensch nicht von seiner Arbeit allein lebt, sondern vom Vertrauen auf Gott und von seinem Segen.

Das NT beschreibt das gleiche Anliegen durch die Ermahnung, nicht zu sorgen
(Mt 6,25ff). So wie in Psalm 127 das zu frühe Aufstehen und zu späte Ins-Bett-Gehen das Vertrauen auf Gottes Segen in Frage stellen, so ist es in der Bergpredigt von Jesus Christus die Sorge, die nicht loslassen kann. Sie will aus eigener Kraft das sichern, was nur Gott schenken kann. Doch stattdessen sollen wir auf Gott vertrauen. Dieses Vertrauen können wir jeden Sonntag neu einüben. Wie gut, dass uns dieser Wechsel von Werktag und Ruhetag heute ganz selbstverständlich ermöglicht wird.

Jeder Beruf kann Berufung sein

Aufschlussreich ist auch, dass in der Bibel eine ausdrückliche Bewertung der unterschiedlichen Tätigkeiten unterbleibt. Sie enthält keine Hinweise auf bessere oder schlechtere Berufe. Wichtig ist, dass jede und jeder den Platz und die Aufgabe ausfüllt, die ihr oder ihm entspricht und an die sie von Gott gestellt sind. Jesus lässt einen Zachäus in seinem Beruf als Zöllner, und Johannes der Täufer fordert selbst Soldaten gerade nicht dazu auf, den Beruf zu wechseln.

Wir müssen aber auch bedenken, dass die Bibel eine ganz andere Gesellschaftsstruktur und ein anderes Wirtschaftssystem voraussetzt. Ein Transfer der biblischen Aussagen in unsere Lebenswirklichkeit und Arbeitswelt muss also gut reflektiert werden. Die folgenden Aspekte sind ein Versuch, drei für uns relevante Gedanken aus dem biblischen Verständnis von Arbeit und Beruf abzuleiten.

 

1. Arbeit ist eine Frage der Berufung

Arbeiten zu können, war zur Zeit der Bibel notwendig zum Überleben. Damit war der Arbeit immer schon ein Zweck mitgegeben. Für uns in Deutschland ist das Überleben an sich mehr oder weniger garantiert. Damit fehlt ein Stück selbstverständliche Erfüllung und Befriedigung und zugleich ein klares Ziel, das es durch die Arbeit zu erreichen gilt. Statt für den reinen Lebensunterhalt arbeiten wir eher für den Lebensstandard. Doch damit ist viel schwieriger zu definieren, wann das Ziel der Arbeit erreicht ist. Es gibt immer noch mehr, das man sich kaufen kann – und wofür man deshalb auch noch arbeiten könnte.

Manche sehen Arbeit eher als Weg der Selbstentfaltung: Sie muss Spaß machen. In Gesprächen ist das eine der häufigsten Antworten auf die Frage, wie es jemandem in seinem Beruf geht: „Es macht mir Spaß!“ Aber auch das kann nicht immer gut gehen. Arbeit als Erwerbsarbeit muss Ergebnisse erzielen – ob es mir nun gerade Spaß macht oder nicht.

Diese verschiedenen Aspekte haben alle ihre Berechtigung, aber aus biblischer Sicht kommt noch etwas hinzu. Der Theologe Emil Brunner hat es einmal so formuliert: „Die christliche Gemeinde hat eine besondere Aufgabe. . . auf die verloren gegangene Dimension der Arbeit als göttliche Berufung hinzuweisen.“ Diese Berufung leitet sich ganz allgemein und für jeden daraus ab, dass Gott den Menschen als tätigen Menschen geschaffen hat. Es gibt deshalb nicht nur spezielle Berufungen für besondere Aufgaben. Sondern Gottes Ruf, sein Auftrag zeigt sich gerade auch an dem Platz, an dem ich mich vorfinde und an den er mich gestellt hat. In Prediger 9,10 heißt es deshalb: „Alles, was dir vor die Hände kommt, es zu tun mit deiner Kraft, das tu.“ Meine Arbeit, das, was ich tun kann, als Gottes Berufung für mich entdecken – das ist ein Impuls, den uns die Bibel mit auf den Weg gibt.

 

2. Flexibel sein und die eigenen Grenzen kennen

Die Arbeitswelt ist heute von vielen Wechseln und Veränderungen geprägt. Entsprechend müssen arbeitende Menschen heute vor allem flexibel sein. Wer nicht flexibel und anpassungsfähig ist, kann schnell an den Anforderungen und Veränderungen zerbrechen.

Flexibilität bringt auf der einen Seite eine gewisse Verunsicherung mit sich: Man weiß nicht, ob der freie Tag wirklich frei bleiben wird, ob im nächsten Jahr der Zeitvertrag verlängert wird oder ob demnächst der eigene Arbeitsplatz vielleicht an einen ganz anderen Standort verlegt wird. Andererseits eröffnet Flexibilität auch Gestaltungsspielräume. Man ist nicht mehr für ein ganzes Leben auf den einmal erlernten Beruf festgelegt. In einer flexiblen Arbeitswelt ist Platz für neue Ideen, für Fantasie und Kreativität. Nicht jedem ist es gegeben, solche Spielräume auch zu nutzen. Doch wer das kann, sollte die Gelegenheit nicht vorbeiziehen lassen.

Neben den Chancen liegen aber auch die Gefahren eines ständigen Wechsels auf der Hand: Alle Lebensbereiche, die auf Beständigkeit und Dauer angelegt sind, können beeinträchtigt werden. Das trifft stabile und langfristige Beziehungen am Arbeitsplatz und im privaten Umfeld genauso wie die eigene Identität, die für viele auch mit Beruf und Arbeitsplatz verbunden ist. Wo alles flexibilisiert wird, gehen Halt und Sicherheit verloren.

Nun ist es schwer zu sagen, wie die Forderung nach Flexibilität in jedem einzelnen Fall sinnvoll begrenzt werden kann. Klar ist jedoch, dass Grenzen gezogen werden müssen und dass wir alle uns eingestehen müssen, dass wir Grenzen haben, an denen unsere Lern- und Anpassungsfähigkeit endet. Biblisch zeigt sich das besonders deutlich am Sabbat, der der Arbeit eine Grenze setzt und uns daran erinnert, dass wir aus dem Vertrauen auf Gott leben.

 

3. Christliche Gemeinden brauchen eine Vision für die Arbeitswelt

Die Realitäten der Arbeitswelt kommen in christlichen Gemeinden häufig nur am Rande vor. Predigtbeispiele greifen nur ganz selten Situationen am Arbeitsplatz auf. Pfarrerinnen und Pfarrer leben in ihrer ganz eigenen Arbeitswelt und haben wenig Gelegenheit, ihre Gemeindeglieder am Arbeitsplatz zu besuchen oder gar zu erleben.

Arbeitswelt und Gemeinde werden schnell zu zwei voneinander getrennten Lebensbereichen, die auch noch zueinander in Konkurrenz stehen. Die Zeit, die der Mensch an seinem Arbeitsplatz verbringt, ist für die Gemeinde „verlorene Zeit“. Es wäre doch viel besser, er oder sie würde weniger arbeiten und sich mehr in der Gemeinde/Gemeinschaft engagieren. Mag sein, dass das in manchen Fällen zutrifft. Doch es gibt noch eine andere Lösung für diesen Konflikt: Wie wäre es, wenn wir das, was die Menschen an ihrer Arbeit tun, in seiner Bedeutung für die Gemeinde erkennen würden? Wie wäre es, wenn wir eine umfassende Sicht unseres Lebens entwickeln könnten, in der die verschiedenen Aufgaben und Herausforderungen jeweils ihren angemessenen Platz haben, ohne dass Beruf und Gemeinde auf zwei voneinander isolierte und miteinander konkurrierende Lebensbereiche verteilt werden?

Damit eröffnen sich ganz neue Perspektiven für die gelebte Relevanz des christlichen Glaubens. Die meisten berufstätigen Christinnen und Christen verbringen mehr Zeit an ihrem Arbeitsplatz als an irgendeinem anderen Ort. Am Arbeitsplatz können Kolleginnen und Kollegen jeden Tag beobachten, was Christsein praktisch bedeutet. Hier sind Christen und Nichtchristen demselben Stress ausgesetzt, leiden unter demselben Chef, müssen sich mit derselben Konzernstrategie auseinandersetzen und genießen dasselbe Kantinenessen. Wo sonst könnte und sollte jemand klarer erkennen, was Christus für das Leben eines Menschen bedeutet?

Als Christen sind wir herausgefordert, das Verhältnis von Arbeitswelt und Gemeinde neu zu überdenken. Dabei können alle Beteiligten nur gewinnen: Jede und jeder für sich, weil durch eine bessere Verbindung zwischen Arbeitswelt und Gemeinde/Gemeinschaft unser Leben ganzheitlicher wird und nicht so schnell in voneinander getrennte Lebensbereiche zerfällt. Genauso aber auch „die Arbeitswelt“, weil sie Menschen braucht, die wissen, wozu sie arbeiten und wo Arbeit auch ihre Grenzen hat. Und auch die christlichen Gemeinden werden profitieren, weil sie ja für die Menschen da sind und deshalb möglichst gut auf die Fragen der Menschen eingehen wollen. Dazu brauchen sie auch eine klare Perspektive für die Arbeitswelt, die einen so wesentlichen Teil unseres Lebens bildet.

 

Zum Autor:

Christoph Rösel, Jahrgang 1964, ist promovierter Theologe und seit 2014 Generalsekretär der Deutschen Bibelgesellschaft in Stuttgart. Von 1996 bis 2002 war er theologischer Referent der Akademiker SMD, einem Netzwerk von Menschen in akademischen Berufen, von 2003 bis 2014 Professor für Altes Testament an der Evangelischen Hochschule Tabor in Marburg. Rösel ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern.

Nachdenkliches von Monica Bylitza

Nachdenkliches von Monica Bylitza

Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, ihren Besitz radikal zu reduzieren. Sie erklären Minimalismus zu ihrem Lebensstil, der sich als Alternative zur konsumorientierten Überflussgesellschaft sieht. Möglicherweise denken Sie jetzt, dass Minimalisten nicht alle Tassen im Schrank haben? Ja, sie haben tatsächlich weniger Tassen im Schrank! Denn Minimalisten wollen den Alltagszwängen entkommen, um dadurch ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben zu führen.

Die Idee eines einfachen Lebens als Alternative zum Dauerkonsum ist in den vergangenen Jahren zu einem Trend geworden. Spätestens seit der erfolgreichen Fernsehserie „Aufräumen mit Marie Kondo“ ist der Wunsch nach mehr Klarheit im Leben auch bei Sammelfreudigen angekommen. Doch Minimalismus ist nicht nur ein Trend, sondern vielmehr ein achtsamer Lebensstil und eine Geisteshaltung. Mir geht es heute weniger um Materielles als um die Reduzierung von gedanklicher Überforderung. Denn diese Form der Überlastung sorgt für Unruhe, Ablenkung und das permanente Gefühl, allem hinterherzulaufen, statt auf dem Laufenden zu sein.

Freiraum im Kopf

Die Ursprünge des Minimalismus reichen bis in die Antike. Ungefähr 400 Jahre vor Christus lebte der Philosoph Diogenes von Sinope bewusst mit wenig Besitz. Alles, was er bei sich hatte, war ein Fass, in dem er schlief, einen Rucksack, einen Mantel und einen Stock. Auf die Frage von Alexander dem Großen, was er sich wünsche, sagte er lediglich: „Geh mir ein wenig aus der Sonne.“

Nein, um minimalistisch zu leben, ist es nicht zwingend notwendig, so viel materielle Dinge wie möglich loszuwerden. Vielmehr geht es darum, bewusst auf materielle Dinge zu verzichten, um Platz für das wirklich Notwendige zu schaffen. Martin Luther King empfahl zum Beispiel seinen Anhängern, im Falle ihrer Verhaftung immer eine Zahnbürste und eine Bibel dabeizuhaben. Was für den amerikanischen Bürgerrechtler eine sehr ernste Sache war, kennt man auch als humorvolles Gedankenspiel: Welche drei Dinge würde man auf eine einsame Insel mitnehmen? Denn im Überfluss der Dinge geht der Blick für das Wesentliche im Leben schnell verloren. Dazu passt folgende Weisheitsgeschichte:

Im vorigen Jahrhundert besuchte ein Tourist aus den Vereinigten Staaten den berühmten Rabbi Hofetz Chaim. Erstaunt sah er, dass der Rabbi nur in einem einfachen Zimmer voller Bücher wohnte. Das einzige Mobiliar waren ein Tisch und eine Bank. „Rabbi, wo sind Ihre Möbel?“, fragte der Tourist. „Wo sind Ihre?“, erwiderte Hofetz. „Meine? Aber ich bin nur zu Besuch hier. Ich bin nur auf der Durchreise.“, sagte der Amerikaner. „Genau wie ich“, sagte der Rabbi.

Ein Extrembeispiel? Na klar, doch gerade solche Texte helfen uns in ihrer Radikalität, aus gewohnten Denkmustern auszusteigen und einen bestimmten Aspekt unseres Lebens zu hinterfragen. Natürlich sind wir alle hier auf der Erde gewissermaßen „auf der Durchreise“. Dennoch versuchen wir, uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten mit allen möglichen „Möbeln“, die symbolisch für unseren materiellen Besitz und den Gedankenmüll im Kopf stehen.

Stellen Sie sich regelmäßig folgende Fragen:
1. Von welchem inneren und äußeren Ballast will ich mich befreien?
2. Was steht einem unbeschwerten und erfüllten Leben im Weg?
3. Wie können mentale Freiheit und Stabilität wachsen?

Glaube und Minimalismus

Für mich war Jesus ein Minimalist. In der Bergpredigt empfahl er seinen Nachfolgern einen Minimalismus an mentaler und materieller Sorge: „Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen sollt, und nicht um euren Leib, was ihr anziehen sollt. Ist nicht das Leben mehr als Nahrung und der Leib mehr als Kleidung? Seht euch die Raben an: Sie säen nicht und sie ernten nicht und sammeln in keine Scheunen, und Gott ernährt sie doch. Seid ihr nicht besser als die Vögel? Und wer von euch kann durch seine Sorge die Spanne seines Lebens verlängern? Und was sorgt ihr euch um Kleidung? Seht auf die Lilien, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht und sie spinnen nicht. Ich sage euch: Noch nicht einmal Salomo in all seiner Herrlichkeit war gekleidet wie eine von ihnen.“ (Lukas 12, 22-27).

In diesen Worten geht es um Leben. Es geht für Jesus darum, das Leben anzunehmen und die Sorge sein zu lassen. Jesus vermittelt, dass es sich besser lebt mit weniger Ballast, seelischem und materiellem. Ihm geht es nicht um Verzicht, sondern um Freiheit. Was bedeuten diese Worte heute?
Und trotzdem frage ich mich immer wieder, wie Jesus heute auftreten würde. Würde er die Jünger mit Dienstwagen ausstatten, bevor er sie aussendet? Dieser Gedanke allerdings ist ungefähr so widersinnig wie der Gedanke, ob Jesus die Seligpreisungen in Social Media verbreiten würde.

Meine Erkenntnis: Gleiche das fehlende Materielle durch Gottvertrauen aus.

Ein faktor c-Interview mit einem der weltweit bekanntesten Motoren des Minimalismus, Joshua Becker, lesen Sie hier.

Ein differenzierter Blick auf die 4-Tage-Woche

Ein differenzierter Blick auf die 4-Tage-Woche

Gewerkschaften fordern sie – und Unternehmen schwanken zwischen Ablehnung und Offenheit: Die 4-Tage-Woche verspricht mehr Mitarbeiterzufriedenheit und höhere Produktivität. Dabei kann allerdings die Zufriedenheit der Kunden auf der Strecke bleiben. Was ist bei diesem Thema zu beachten?

Von Christoph von Oertzen

Kürzlich wurde ich als Kunde einer Firma mit einer 4-Tage-Woche unangenehm überrascht. Als Unternehmer und Berater habe ich mich bereits mit dem Thema der 4-Tage-Woche auseinandergesetzt. Die Entscheidung dafür oder dagegen erfordert gründliche Überlegungen.

Es war ein Donnerstagabend, und der Heizungsmonteur hatte seine Arbeit noch nicht beendet. Als ich ihn fragte, wann er am nächsten Tag seine Arbeit fortsetzen würde, erklärte er, dass er am Freitag nicht arbeite, da er eine 4-Tage-Woche habe. So stand ich ohne heißes Wasser da, mit der Aussicht auf drei Tage kaltes Duschen. In meiner Rolle als Unternehmer-Coach wurde mir bewusst, wie wichtig es ist, die Auswirkungen auf die Kundenzufriedenheit bei der Einführung einer 4-Tage-Woche zu berücksichtigen.

Motivationen für die 4-Tage-Woche

Kundenzentrierung ist das Herzstück jedes erfolgreichen Unternehmens. Der konsequente Fokus auf den Kundennutzen schafft nicht nur Markentreue, sondern auch ein nachhaltiges Fundament für Innovation und langfristiges Wachstum.

Ich stelle mir vor, wie die Einführung der 4-Tage-Woche in diesem Handwerksbetrieb abgelaufen sein könnte. Wahrscheinlich erhoffte sich der Chef, durch die Einführung der 4-Tage-Woche zwei seiner größten Probleme zu lösen: die Mitarbeitermotivation zu steigern und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Der Leitsatz lautet: „Mit der Einführung der 4-Tage-Woche streben wir danach, noch attraktiver für unsere Mitarbeiter zu werden und gleichzeitig potenzielle Talente anzuziehen, die Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Balance legen.“

Herausforderungen und Nachteile

Leider ist dies keine umfassende Lösung. Es ist, als würde man versuchen, ein Loch im Dach mit einem Eimer darunter zu beheben, anstatt es wirklich zu reparieren. Ich bin der Meinung, dass wir uns offen mit neuen Arbeitsformen auseinandersetzen sollten. Die Arbeitswelt verändert sich, und wir können entweder zuschauen oder aktiv daran teilhaben.

Jedoch handeln Unternehmer fahrlässig, wenn sie die Einführung einer 4-Tage-Woche nicht bis ins kleinste Detail durchdenken. Daher ist es wichtig, die möglichen Vor- und Nachteile genau zu betrachten.

Zu den Nachteilen einer 4-Tage-Woche gehört unter anderem die negative Auswirkung auf die Kundenzentrierung. Weitere Herausforderungen können längere und stressigere Arbeitstage sein, die zur Überlastung der Belegschaft führen können. Wer seine Prozesse, Abläufe und Strukturen nicht im Griff hat, riskiert, mit der 4-Tage-Woche ins Chaos zu stürzen. Schwierigkeiten bei der Koordination innerhalb der Mitarbeitenden, Teams und Abteilungen sind fast unausweichlich. Gesamtwirtschaftlich könnte der flächendeckende Übergang zu einer 4-Tage-Woche das Gleichgewicht des Arbeitsmarktes gefährden und zu unerwarteten Kapazitätsengpässen führen.

Potenzielle Vorteile

Warum also über ein solches Modell nachdenken? Weil die Vorteile tatsächlich überzeugend sein können. Die Entscheidung, ob man dieses Modell anbietet, sollte man heute treffen, denn morgen könnte es sein, dass die Mitarbeitenden diese Entscheidung übernehmen, indem sie das Unternehmen verlassen oder erst gar nicht eintreten. Daher ist es wichtig, auch die möglichen Vorteile einer 4-Tage-Woche zu betrachten.

Einige Studien und Praxisbeispiele haben gezeigt, dass Mitarbeitende in einer 4-Tage-Woche produktiver sein können. Die reduzierte Arbeitszeit kann dazu führen, dass sich Mitarbeitende besser fokussieren, weniger Zeit in Meetings verbringen und effizienter arbeiten. Eine kürzere Arbeitswoche kann auch zur Zufriedenheit und zum Wohlbefinden der Mitarbeitenden beitragen, was wiederum die Fluktuation verringern und die Motivation erhöhen kann. Ausgeruhte und zufriedene Mitarbeitende könnten zudem weniger krankheitsbedingte Ausfälle haben.

Praktische Umsetzung

Es gibt verschiedene Modelle der 4-Tage-Woche. Entweder werden 40 Stunden auf vier Tage verteilt, oder 80 Prozent der Arbeitszeit werden für 100 Prozent des Gehalts geleistet. In jedem dieser Modelle sollte gleichbleibende Produktivität vorausgesetzt werden.

Die Frage, ob eine 4-Tage-Woche eingeführt werden soll, wird mir immer wieder gestellt. Ich halte mich mit voreiligen Antworten zurück und bevorzuge einen differenzierten Ansatz statt undifferenzierter Aussagen. Ratschläge wie „Führe auf keinen Fall eine 4-Tage-Woche ein, weil…“ oder „Unbedingt, du musst eine 4-Tage-Woche anbieten, sonst…“ bringen niemanden weiter. Stattdessen ist es wichtig, das eigene Unternehmen zu analysieren. Ist das Modell umsetzbar? Was machen andere in der Branche? Man sollte sich an den Unternehmen orientieren, die dieses Modell bereits erfolgreich umgesetzt haben.

Eine gründliche Analyse der aktuellen Betriebsabläufe, Arbeitskultur und Mitarbeiterbedürfnisse ist entscheidend. Dazu gehören Befragungen und Diskussionen, um ein umfassendes Bild der möglichen Auswirkungen einer 4-Tage-Woche zu erhalten.

Es ist entscheidend, das Modell zu Ende zu denken, bevor eine voreilige Entscheidung getroffen wird.

Mit Pilotprojekt beginnen

Selbst wenn man überzeugt ist, sollte man nicht sofort komplett auf eine 4-Tage-Woche umstellen. Man sollte das Modell in einem begrenzten Rahmen testen, beispielsweise mit nur einer Abteilung oder mit einzelnen Mitarbeitenden. Dem Test sollte der Name „Test“ gegeben werden, um es allen Beteiligten einfacher zu machen, die neuen Umstände zu akzeptieren und sich offen damit auseinanderzusetzen. Es wird unweigerlich zu Problemen kommen, und in einem Testumfeld kann man immer sagen: „Genau um diese Probleme zu erkennen, testen wir das.“ Man kann das Modell jederzeit anpassen, ausweiten oder zurückfahren, ohne Gesichtsverlust zu erleiden. Ein Testzeitraum von sechs Monaten hat sich in unseren Projekten bewährt.

Regelmäßiger Austausch und Einholen von Feedback während der Testphase sind wichtig, um Bedenken und Herausforderungen anzugehen. Dazu können Diskussionsforen oder regelmäßige Gesprächsrunden dienen. Wichtig ist, die positiven Veränderungen und Verbesserungen, die durch die 4-Tage-Woche erreicht wurden, zu erkennen und zu feiern.

Es ist zudem wichtig, sich vorab zu überlegen, wie der Erfolg des Pilotprojekts gemessen werden könnte. Eine klare Definition der Hauptziele der 4-Tage-Woche, wie Work-Life-
Balance und Produktivitätssteigerung, halte ich für sinnvoll. Diese Ziele sollten mit allen Mitarbeitenden geteilt und diskutiert werden, um Transparenz und Engagement zu fördern.

Mehr Produktivität

Wenn auf ein 4-Tage-Arbeitswochenmodell umgestellt werden soll, ohne das Team zu vergrößern, liegt der Fokus in der Pilotphase auf der Steigerung der Produktivität.

Es ist wichtig zu ermitteln, welche Prozesse effizient ablaufen und welche möglicherweise zu kompliziert sind oder sogar als überholt gelten können. Ein wesentlicher Faktor für gesteigerte Effizienz ist auch die sorgfältige Aufgabenpriorisierung, die die individuellen Stärken und Schwächen der Teammitglieder berücksichtigt.

Führungskräfte spielen eine entscheidende Rolle, indem sie darauf achten, wie jedes Teammitglied seine Fähigkeiten am besten einsetzen kann. Eine Anpassung bestimmter Arbeitsabläufe kann ebenfalls dazu beitragen, die Zeit effektiver zu nutzen. Dies kann durch das Eliminieren unnötiger Aufgaben erfolgen. Da gibt es jede Menge Ansätze, die individuell zu bewerten sind.

Ein weiterer interessanter Nebeneffekt ist, dass durch die Einführung einer Pilotphase nicht nur eine Steigerung der Effizienz und Produktivität erreicht werden kann, sondern auch bestehende Schwächen im Unternehmen gnadenlos aufgedeckt werden. Dieser Prozess bietet wertvolle Erkenntnisse, unabhängig davon, ob letztendlich eine dauerhafte Umstellung auf eine 4-Tage-Arbeitswoche erfolgt. Selbst wenn man sich gegen diese Arbeitszeitregelung entscheidet, stellt die Durchführung eines solchen Tests eine lohnende Investition dar, da sie wichtige Einblicke in die Betriebsabläufe bietet und Potenzial für Verbesserungen aufzeigt.

Moderne Arbeitswelt

Ich möchte Sie ermutigen, das Thema proaktiv anzugehen und die Chancen einer 4-Tage-Woche zu erkunden. Mit der richtigen Expertenunterstützung können Sie nicht nur die Arbeitszufriedenheit und Produktivität in Ihrem Unternehmen steigern, sondern auch einen zukunftsweisenden Schritt in Richtung einer modernen und flexiblen Arbeitswelt machen.

Zum Autor:

Christoph von Oertzen stammt aus einer Unternehmerfamilie und hat sich auf die Beratung von Unternehmern und Geschäftsführern spezialisiert. Der verheiratete Vater von zwei Töchtern bietet Einzelcoaching für Geschäftsführer, CEOs und Inhaber an, wobei er seine langjährige Erfahrung in der Unternehmensführung einbringt. Von Oertzen unterstützt das Hilfswerk „Save the Children“.

https://christoph-von-oertzen.de

Bedürfnisse erkennen und befriedigen (Rick Boxx)

Bedürfnisse erkennen und befriedigen (Rick Boxx)

Stephen Phelan, eine Führungskraft bei einer größeren Hypothekenbank, sprach bei einer Konferenz darüber, wie sein Unternehmen für die Mitarbeiter sorgt. Nachdem das Unternehmen die Bedürfnisse seiner Mitarbeiter untersucht hatte, kam es zu dem Schluss, dass jedem drei Bedürfnisse gemein sind: 1) Freunde am Arbeitsplatz, 2) Freunde in der Krise, 3) Sinn bei der Arbeit.

Verschiedene Studien haben ergeben, dass nur wenige Menschen viele echte Freunde haben. („Freundschaften“ auf Social-Media-Kanälen zählen nicht.) Eine der besten Gelegenheiten, Freunde zu finden, ist am Arbeitsplatz. Deshalb etablierte Phelans Bank ein einzigartiges Mentorenprogramm, welches die Mitarbeiter ermutigt, am Arbeitsplatz Freundschaften zu schließen und zu pflegen.

Wie sehen solche Freundschaften jenseits flüchtiger Bekanntschaften oder der notwendigen Verbundenheit von Teammitgliedern aus? Eine hilfreiche Einsicht finden wir im Alten Testament der Bibel: „Ein guter Freund steht immer zu dir, und ein Bruder ist in Zeiten der Not für dich da.“ (Spr 17,17). Räumliche Nähe reicht da natürlich nicht aus.

Die ideale Gelegenheit, sich als Freunde zu erweisen, ergibt sich nach Phelans Beobachtung, wenn Kollegen familiäre, finanzielle oder gesundheitliche Krisen durchleben. Dann können aus Worten Taten werden.

Der Mitarbeiter eines Freundes von mir wurde in Mexico von einem Drogenkartell gekidnappt. Das war natürlich in vielerlei Hinsicht eine Krise. Das Team meines Freundes fand Wege, die Familie des Mitarbeiters zu unterstützen, und arbeitete eng mit Regierung und Behörden zusammen, um den Mitarbeiter heil wieder nach Hause zu bringen.

In einem anderen Bibelvers heißt es bezüglich solcher Umstände: „Viele sogenannte Freunde schaden dir nur, aber ein echter Freund steht mehr zu dir als ein Bruder.“ (Spr 18,24). Kollegen sollten sich proaktiv darum bemühen, einander in Krisen welcher Art auch immer als wahre Freunde zu erweisen.

Das dritte von Phelan zitierte Bedürfnis, nämlich Wege zu finden, dass jeder Mitarbeitende einen Sinn in seiner Arbeit sehen kann, bringt eine neue Perspektive ins Spiel. Als ich vor Jahren bei einer Konferenz darüber sprach, wie wir in unserer Arbeit einen Sinn finden können, sprach mich eine Mitarbeiterin eines Altenheimes an. Sie war zuvor obdachlos gewesen, so dass es ihre erste Priorität war, für ihre grundlegenden Bedürfnisse, also eine Unterkunft, Nahrung und Kleidung, zu sorgen.

Verständlicherweise sah sie ihre Arbeit bis dahin einfach als Möglichkeit, Geld zu verdienen. Die Vorstellung, dass die Arbeit darüber hinaus noch einen Sinn haben könnte, erschien ihr revolutionär. Doch als sie entdeckte, dass Gott darüber hinaus noch einen Sinn für ihre Arbeit hatte, begann sie für ihre Patienten zu beten und noch tiefgehender zu sorgen, was ihrem Alltag noch mehr Sinn verlieh.

Für mich war diese Begebenheit ein ausgezeichnetes Beispiel für Röm 8,28: „Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach seinem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat.“ Die Erfahrungen dieser ehemals obdachlosen Frau rüsteten sie mit einzigartigem Verständnis und Mitleid aus, nachdem sie dazu inspiriert worden war, tiefergehenden Wert in ihrer Arbeit zu sehen. Wenn wir unseren Mitarbeitern helfen, ihre Bestimmung zu leben, dann erfüllen wir nicht nur ein inneres Bedürfnis, sondern helfen ihnen auch, loyalere Teammitglieder zu werden.

 

Copyright 2024, Unconventional Business Network.
Aus „UBN Integrity Moments“, eine Kommentarreihe über Ehrlichkeit am Arbeitsplatz aus christlicher Sicht
Übersetzung: Susanne Nebeling-Ludwar, Tübingen: S.Ludwar@gmx.de
Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.

Würzburg

Anprechpartner

Stammtisch

Der faktor c Afterwork in Würzburg.

Ein lauer Sommerabend in einem Biergarten, dazu sehr nette Menschen und was gutes zu Essen und zu trinken – manchmal braucht es nicht mehr. So haben sich verschiedene Menschen zu einem 1. faktor c Stammtisch in ungezwungener Atmosphäre kennengelernt, ausgetauscht und unterschiedliche Themen diskutiert.

Es ging zum einen um die Balance von Home-Office und Identifikation in Unternehmen und und den Kampf um Arbeitskräfte in unterschiedlichen Märkten. Damit verbunden ging es auch um Smart-City und die Entwicklung in Würzburg.  Ein toller Abend, der nach einem weiteren faktor c Stammtisch schrie. Und deswegen treffen wir uns immer wieder.

Treffpunkt

unterschiedliche Orte, wird stets bekannt gegeben (faktor c-App und hier)

Stuttgart-Young Professionals

In der Regionalgruppe Stuttgart vernetzen sich junge Christen aus der Wirtschaft, um einander zu stärken, christliche Werte im Job zu leben und konkrete Orientierung für den Berufsalltag zu geben. Wir treffen uns jeden letzten Freitagabend des Monats zu verschiedenen Veranstaltungsformaten:

 

THINK – Die Vortragsabende laden ein, von den Erfahrungen anderer zu lernen und das eigene Verhalten und Handeln zu reflektieren.

CONNECT – Wir genießen die Gemeinschaft und vernetzen uns mit Young Professionals aus der Region Stuttgart

ACT – Wir werden aktiv und tauschen uns aus, wie wir christliche Werte in unserem Berufsalltag leben.

 

Werde Teil der Young Professionals Community in Stuttgart! Mehr Infos erhältst du von Vanessa Mack (yp.stuttgart@faktor-c.org).

 

 

Stuttgart-Businesslunch

Treffpunkt

zweimal in Jahr in dem Haus der Wirtschaft
Willi-Bleicher-Straße 19
70174 Stuttgart

Businesslunch in Stuttgart ist eine Netzwerkveranstaltung für Fach- und Führungskräfte aus dem Finanzbereich. In der Veranstaltung erwartet Sie ein kurzer Impulsvortrag mit anschließender interaktiver Diskussion. Im Anschluss laden wir zu einem Mittagessen ein, bei dem die Themen am Stehtisch vertieft werden können.

Kontaktieren Sie uns: businesslunch-stuttgart@faktor-c.org

Potsdam

Angebote

Netzwerktreffen
Gruppe „Inspiration Wirtschaft“

Das Netzwerktreffen ist ein offenes Treffen für alle, die wissen wollen, wie christliche Werte im Wirtschaftsalltag gelebt werden können, was Christen zu den wirtschaftlichen und gesellschafts-politischen Entwicklungen zu sagen haben und wie man in konkreten Situationen das Netzwerk von faktor c für sich nutzen kann. Mit Impulsvortrag und anschließender Möglichkeit zum Austausch.

Der Gastgeber hat die Möglichkeit sein eigenes Thema/ Problem vorzustellen und um Unterstützung zu bitten. Mit Hilfe der Bibel und den Erfahrungen der Teilnehmer wird versucht nach Lösungen zu suchen.

Regelmäßige Termine

„Inspiration Wirtschaft“ – Gruppe Potsdam
Jeden 3. Freitag im Monat reihum bei den jeweiligen Gruppenmitgliedern in ihren Geschäftsräumen oder zu Hause.

Netzwerktreffen Potsdam
Alle drei Monate.

Ansprechpartner

Joachim Gros
Leiter und Ansprechpartner für „Inspiration Wirtschaft“ Potsdam
0173.293 79 62

030-20 49 49 13

potsdam@faktor-c.org
https://www.faktor-c.org/potsdam

Derzeit wird das Netzwerktreffen nicht angeboten!
Treffpunkt

Traditionsgaststätte „Zum Fliegenden Holländer“
Benkertstrasse 5
14467 Potsdam

 

Young Professionals Online

Die Regionalgruppe online ist eine Young Professionals Gruppe für alle, die aktuell keine Regionalgruppe haben oder sich überregional vernetzen möchten. Zudem seid ihr herzlich eingeladen, an den Terminen dabei zu sein, wenn euch die Themen ansprechen.

Wir veranstalten ca. alle 3-4 Monate Online-Impulsabende, i.d.R. über Zoom, mit Referenten/Themen speziell für Young Professionals (also junge Angestellte und Selbstständige, Berufseinsteiger und Studierende). An diesen Abenden habt ihr die Möglichkeit euch auszutauschen, zu netzwerken und eure Fragen zu den Themen loszuwerden.

Darüber hinaus könnt ihr Teil unserer LinkedIn-Gruppe werden, in der wir uns außerhalb der Termine vernetzen und abstimmen: https://www.linkedin.com/groups/9015827/. Hier findet ihr zusätzlich Infos zu vergangen Terminen und bleibt auf dem Laufenden für zukünftige Veranstaltungen.

Mehr Infos und Kontakt: Kristina Dietz, kristina.dietz@gmx.de (oder neue Adresse)

Nürnberg / Fürth-Stein

Angebote

digitale Treffen (alle zwei Monate)

Bibelfrühstück (jeden 2. Mittwoch im Monat) (findet derzeit nicht statt)
Young Professionals Boxenstopp (findet derzeit nicht statt)
Gruppe „Inspiration Wirtschaft“ (findet derzeit nicht statt)

 

Ansprechpartner
Evi Böhner, Sebastian Mann
Leiter Nürnberg / Fürth-Stein

nuernberg-stein@faktor-c.org
https://www.faktor-c.org/nuernberg

Treffpunkt

bitte per E-Mail erfragen (nuernberg-stein@faktor-c.org)

 

 

München

Young Professionals München

In München organisieren wir verschiedene Veranstaltungen für Young Professionals. Wir möchten uns gegenseitig ermutigen unser Christsein im Berufsalltag authentisch zu leben.

Die Veranstaltungen werden über den Newsletter kommuniziert. Die Anmeldung erfolgt über diesen Link.

Gerne könnt ihr euch auch selber mit Ideen & Tatendrang einbringen. Meldet euch dafür bitte per E-Mail bei  yp.muenchen@faktor-c.org

Personen:
Christina / Damaris / Joana

Übersicht aller Young Professionals Regionalgruppen

yp.muenchen@faktor-c.org

Regionalgruppe München

Treffpunkt, Angebote und Veranstaltungen bitte bei Dietmar Beyer erfragen unter muenchen@faktor-c.org

Dietmar Beyer
Regionalgruppe München
0171 – 420 45 68

0811 – 996 799 99

muenchen@faktor-c.org

Marburg

Herzlich willkommen.

Wir sind eine junge Gruppe, die sich derzeit alle ca. 10 Wochen zu einem offenen Stammtisch (Gasthof Grebe, Gießener Str. 9, 35043 Marburg-Gisselberg) trifft, bei schönem Wetter draußen!  Begegnung und Vernetzung, gegenseitige Unterstützung und Inspiration für die Herausforderungen im Spannungsfeld „Christsein und Wirtschaft“. Reinschnuppern und weitersagen – danke!

Michael vom Ende

Tel. 0175. 41 652 61

marburg@faktor-c.org

 

Köln/Bonn

Ansprechpartner

Ruth Berg, Christoph Lindemann

Unsere Treffen bieten eine regionale Gelegenheit für aktive und angehende Unternehmer und Führungskräfte, sich zu vernetzen, Ideen auszutauschen und voneinander zu lernen. Wir erkunden und diskutieren aktuelle Themen und Fragen rund um christliche Unternehmerschaft, um uns gegenseitig in unserer geschäftlichen Reise zu stärken.

 

Wenn Sie Teil eines unterstützenden Netzwerks von Gleichgesinnten sein möchten, die nicht nur nach geschäftlichem Erfolg streben, sondern auch nach einem tieferen Sinn und Zweck in ihrer unternehmerischen Tätigkeit suchen, dann laden wir Sie herzlich ein, an unseren Treffen teilzunehmen. Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen und gemeinsam zu wachsen!

 

Wir treffen uns jeden zweiten Montag im Monat um 19 Uhr in der L’Osteria in Bornheim. Für weitere Informationen und zur Anmeldung nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Heilbronn-Ludwigsburg

Angebote

Forum
Gruppe „Inspiration Wirtschaft“:
Mit Gott im Job (Veranstaltungsort auf Anfrage an Hanns-Michael Schultes)

Hanns-Michael Schultes
Leiter Heilbronn-Ludwigsburg

07135 – 933 558

heilbronn_ludwigsburg@faktor-c.org
https://www.faktor-c.org/heilbronn-ludwigsburg

Weitere Anprechpartner

Gruppe „Inspiration Wirtschaft“ Heilbronn-Ludwigsburg
Veranstaltungsort bitte bei Michael Schultes erfragen:
Michael Schultes
Telefon: 0175/9358787

Gruppe „Inspiration Wirtschaft“ Brackenheim
Tobias H. Glock
Telefon: 07135 – 51 65
E-Mail: info@glock-fensterbau.de

Heidenheim

Angebote

Forum
Gruppe „Inspiration Wirtschaft“

Treffpunkt

wechselnd, bitte bei Jörg Knoblauch erfragen
Telefon: 07322 950-110
E-Mail: j.knoblauch@tempus.de

Ansprechpartner

 

 

 

 

Reinhard Schmidt

Kontakt

Gruppe „Inspiration Wirtschaft“ Heidenheim
Georg Bader
Telefon: 07321 50805
E-Mail: vgb-bader@t-online.de

Gruppe „Inspiration Wirtschaft“ Giengen
Reinhard Schmidt
Telefon: 07345 236280
E-Mail: rschmidt@global-finanz.de

Was ist Ihr „bester Spielzug“? (Dan Britton)

Was ist Ihr „bester Spielzug“? (Dan Britton)

Ich liebe Sport, und meine liebste Sportart ist Lacrosse. Ich habe bei diesem Sport viel über das Leben gelernt, zum Beispiel meinen „besten Spielzug“ zu verwenden. Wenn der Ausgang eines Lacrosse-Spiels in der Schwebe war und unser Team ein Tor brauchte, wendete ich meinen „besten Spielzug“ an, den ich „Inside Roll Dodge“ nannte. Diesen Spielzug praktizierte ich Tausende von Malen und mit großem Erfolg auch bei Wettkämpfen. (mehr …)

Hamburg / Schleswig-Holstein

Selbstständige im Gebet (SiG)

Angebote:
Wir sind an Jesus Christus gläubige Christen, vornehmlich Selbstständige oder in verantwortungsvollen Positionen tätig, die sich freiwillig zu einem Austausch Ihrer Anliegen zum gemeinsamen Gebet treffen. Wir nehmen die Verheißung an, die Jesus uns in seinem Evangelium zusagt:
»Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.«
(Mat. 18,20 – Lutherbibel 2017)

Treffpunkt:
Wir treffen uns regelmäßig bei einem Gruppenmitglied (SiGler) am letzten Montag im Monat um 19.00 Uhr. Das Ende des Treffens ist gegen 22.00 Uhr.

Flyer Download
Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer

Helmut Bublies

Mobil: 0171 5529704

Festnetz: 04122 953500

hamburg_schleswig-holstein@faktor-c.org

Hamburg

Treffpunkt

Wir treffen uns jeden zweiten Mittwoch im Monat 18:30 bis 21:00 Uhr. Die Treffpunkte in Hamburg werden jeweils in den aktuellen Einladungen bekannt gegeben.

Zurzeit finden die Treffen gegebenenfalls Online statt.

 

Angebot / Inhalt

Wir möchten uns gegenseitig ermutigen unser Christsein im Berufsalltag authentisch zu leben.

Unsere Treffen sind nicht nur eine tolle Zeit, sondern geben hilfreiche Impulse für den Alltag.

Unser Schwerpunkt ist der Austausch, wie es im Wirtschaftsleben gelingt christlich zu leben. Wir wollen durch unsere Treffen immer besser lernen mit diesem Wertekonflikt umzugehen und bestärkt und ermutigt in den Alltag zu gehen.

Neben dem Impuls zu Einzelthemen mit offener Diskussion nutzen wir die Zeit uns beim kleinen Essen weiter auszutauschen, kennenzulernen und zu vernetzen.

 

Auch Leute, die bislang noch wenige oder gar keine Berührungspunkte mit dem christlichen Glauben haben, möchten wir einladen ins Gespräch und Austausch zu kommen.

Dipl. Päd. Jörg Friebe

+49 171.69 790 41

+49 410 – 499 424 71

hamburg@faktor-c.org

Frankfurt a. M.

Treffpunkte

Netzwerktreffen:
neues Restaurant wird derzeit gesucht

Frauennetzwerk:
Cucina delle Grazie (im Haus am Dom)
Domplatz 3
60311 Frankfurt
(S-Bahn Hauptwache, U-Bahn Dom/Römer, Parken im Parkhaus Konstabler oder Parkhaus Dom)

Die Veranstaltungsorte können in Einzelfällen abweichen, bitte immer die aktuelle Einladung beachten!

Angebote

Forum
Frauen Netzwerktreffen
Gruppe „Inspiration Wirtschaft“
Young Professionals

Weitere Ansprechpartner

Frauen Netzwerktreffen
Elke Hoene
Mobil: 0172-3019899
Telefon: 069-95 10 93 67 (nach 20 Uhr)
Fax: 069-95 10 93 98
E-Mail: rhein-main@faktor-c.org

Gruppe „Inspiration Wirtschaft“ Frankfurt
Andreas Hoene
Mobil: 0172 – 6805491
Telefon geschäftlich: 06171-9717-17
E-Mail: a.hoene@plansecur.de

Young Professionals
Stefan Lindner
E-Mail: s.lindner@faktor-c.org

 

Elke Hoene
Leiterin Rhein-Main
0172 – 3019899

069 – 95 10 93 67

rhein-main@faktor-c.org
https://www.faktor-c.org/rhein-main